Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 7, 24. Februar 2010
Bischöfliche Pressestelle Mainz, Leiter: Tobias Blum, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz
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Berichte
Auftakt zur Aktion Autofasten (28.2.-28.3.)
Glücksspirale unterstützt SkF in Mainz
Rumänischer Bischof zu Gast
Generalvikar empfing Weihbischof Dzyurakh
Spenden für Marienburg
Vorschau
Informationstag Gemeindereferent/in werden (6.3.)
Weltgebetstag der Frauen (5.3.)
Konzert im Mainzer Dom (2.3.)
Personalien
60. Priesterjubiläum von Heininger und Becker (4.3.)
Goldenes Priesterjubiläum von Werner Fey (27.2.)
Berichte
Kirchen laden zum Autofasten ein
Vom 28. Februar bis 28. März klimafreundliche Verkehrsalternativen ausprobieren
Mainz, 18.2.2010: Eröffnung der Aktion Autofasten oberhalb des Bahnhofs "Römisches Theater" in Mainz
© Bistum Mainz / Matschak
Mainz. Bereits zum 13. Mal laden die Kirchen von Sonntag, 28. Februar, bis Sonntag, 28. März, zur Aktion Autofasten ein. Ziel der Aktion ist es, die alltägliche Nutzung des Autos in Frage zu stellen und klimafreundlichere Verkehrsalternativen auszuprobieren. Autofahrer sollen sich bemühen, in der Fastenzeit ihr Auto möglichst oft stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder Car-Sharing zu nutzen bzw. zu Fuß zu gehen. Die Aktion will dazu beitragen, dass Menschen Verantwortung für die Schöpfung übernehmen. Interessierte können sich noch bis zum 22. Februar unter http://www.autofasten.de/ zum Autofasten anmelden.
Der Generalvikar des Bistums Mainz, Prälat Dietmar Giebelmann, unterstrich, dass die Aktion Autofasten „die Einheit der Schöpfung" verdeutliche. „Für den christlichen Glauben ist der konsequente und engagierte Einsatz für den Klimaschutz nicht eine Nebensache, sondern eine Bewährungsprobe seiner Kraft zu befreiender Hoffnung und unbeugsamer Gerechtigkeit", sagte Giebelmann bei der diesjährigen Startveranstaltung am Donnerstag, 18. Februar, vor Journalisten in der Zitadelle in Mainz. Er rief die Verantwortlichen in Staat, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, „wirksame Maßnahmen zur Schonung der Schöpfung" einzuleiten. „Jeder Einzelne ist angefragt, seinen persönlichen Lebensstil klimaverträglich zu gestalten", unterstrich Giebelmann. Bisher haben sich bereits 1.000 Teilnehmer für das Autofasten registrieren lassen, sagte Alois Bauer vom Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden des Bischöflichen Ordinariates, der die Aktion im Bistum Mainz koordiniert. Er verwies darauf, dass seit dem Start der Aktion im Jahr 1998 rund 14.500 Menschen am Autofasten teilgenommen hätten. Erstmals beteiligt sich in diesem Jahr der Großraum Aachen an der Aktion.
Der evangelische Propst für Rheinhessen, Dr. Klaus-Volker Schütz, bezeichnete das Autofasten als „Lebensexperiment", mit dessen Hilfe man die „Freiheit des Christenmenschen" neu erspüren könne. Die Aktion könne deutlich machen, was Mobilität für uns persönlich bedeute und trage dazu bei, Mobilität in zukunftsfähige Bahnen zu lenken. Adam Schmitt, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mainz-Bingen und Vertreter des „Zweckverbands Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund", bezeichnete es als Herausforderung des Verkehrsverbundes, „Mobilität ohne Auto" machbar zu machen. Die Aktion Autofasten sei ein „aktiver Beitrag zum Umweltschutz", sagte er.
Die beteiligten Verkehrsverbünde geben für die Teilnehmer der Aktion stark verbilligte Zeitfahrkarten aus. Der Geschäftsführer des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbundes (RNN), Wolfgang Hammermeister, wies darauf hin, dass der RNN für den Zeitraum der Aktion den Teilnehmern ein „Autofastenticket" zum Preis von 49 Euro anbiete, das im gesamten Verbund gilt. Normalerweise kostet ein solches Ticket 205 Euro. Zudem werden unter den Teilnehmern zwei Fahrräder im Wert von 1.200 Euro verlost. Außerdem können die Teilnehmer unter anderem „Rheinland-Pfalz-Tickets", „Schöne-Wochenend-Tickets", „Bahncards 25" oder Radreiseführer gewinnen.
Träger des Autofastens sind die Bistümer Aachen, Limburg, Mainz, Speyer und Trier und die Evangelischen Kirchen im Rheinland, in Hessen-Nassau und in der Pfalz gemeinsam mit der Katholischen und der Protestantischen Kirche in Luxemburg. Unterstützt wird die Aktion unter anderen durch die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz, das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes, das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die Ministerien für Verkehr und Umwelt des Großherzogtums Luxemburg sowie durch Verkehrsverbünde, Verkehrsunternehmen, Fahrradverleiher und Car-Sharing Unternehmen sowie vom Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), VELO mobil, und vom Verkehrsclub Deutschland (VCD).
Hinweise:
- Informationen zum Autofasten gibt es in Deutschland in der Aktionszentrale Autofasten, Auf der Jüngt 1, 54293 Trier, Telefon 0651-8105333, E-Mail: autofasten@bgv-trier.de oder im Internet unter http://www.autofasten.de/
- Ansprechpartner für das Bistum Mainz ist Alois Bauer, Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden, Tel.: 06131/253-263, E-Mail: frieden@bistum-mainz.de
am (MBN)
Glücksspirale unterstützt SkF in Mainz
Über 17.000 Euro für Lern- und Spielstube
Mainz, 23. Februar 2010: Glücksspirale unterstützt Lern- und Spielstube des SkF in Mainz (v.l.n.r.): Thomas Kirsch, Magnus Schneider, Gabriele Hufen und Hartmut Heil.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. Mit 17.128 Euro aus Fördermitteln der Lotterie „Glücksspirale" ist die Renovierung der Lern- und Spielstube des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Mainz bezuschusst worden. Neue Böden, kindgerechte Möbel und eine Küchenzeile für die Räumlichkeiten am Römerwall 67 in Mainz sind bereits angeschafft worden. Die Lern- und Spielstube wird täglich von 25 Schulkindern im Alter von sechs bis 14 Jahren besucht. Übergeben wurde der Scheck am Dienstag, 23. Februar, von Magnus Schneider, Vorstandsvorsitzender der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, und Thomas Kirsch vom Marketing von Lotto Rheinland-Pfalz an die Vorsitzende des SkF, Gabriele Hufen, und den pädagogischen Leiter der Lern- und Spielstube, Hartmut Heil.
„Wir bieten den Kindern aus prekären Verhältnissen die Chance, am Leben teilzunehmen", sagte Hufen. „Hier haben sie durch die sozialpädagogische Betreuung nicht nur die Möglichkeit, einen Schulabschluss zu erreichen, sondern auch Alltagsfertigkeiten zu erlernen." In der Hauptsache werde die Lern- und Spielstube durch einen Zuschuss der Kirche finanziert. Durch einen freiwilligen Zuschuss der Stadt Mainz sei es möglich, eine zweite Erzieherin mit einer halben Stelle zu beschäftigen. Beim Umzug der Lern- und Spielstube im Jahr 2003 war eine Renovierung aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen. Im vergangenen Jahr hatte der SkF bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege einen Zuschuss aus Mitteln der Glücksspirale beantragt.
tob (MBN)
Rumänischer Bischof zu Gast
Petru Gherghel aus Iasi besuchte Generalvikar Giebelmann
Mainz, 18.2.2010: Bischof Petru Gherghel (l.) aus der rumänischen Diözese Isasi zu Besuch bei Generalvikar Dietmar Giebelmann.
© Bistum Mainz / Matschak
Mainz. Der katholische Bischof Petru Gherghel von der rumänischen Diözese Iasi ist am Donnerstag, 18. Februar, zu einem Besuch ins Bischöfliche Ordinariat in Mainz gekommen. Bei dem Treffen mit dem Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, schilderte er die aktuelle Situation in seinem Bistum.
Im Jahr 2004 war der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, zu Gast in Iasi gewesen. Er war dort von der Orthodoxen Theologischen Fakultät mit der Ehrendoktorwürde der Universität Iasi ausgezeichnet worden. Bei seinem dreitägigen Besuch in Iasi war der Kardinal auch mit Bischof Gherghel zusammengekommen. Aus dem Bistum Iasi ist derzeit Pfarrer Anton Lucaci im Bistum Mainz tätig. Er wirkt als Pfarrer in Riedstadt-Goddelau.
tob (MBN)
Generalvikar empfing Weihbischof Bohdan Dzyurakh
Sekretär der Bischofssynode der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche
Mainz, 19. Februar 2010: Weihbischof Bohdan Dzyurakh (links) zu Gast beim Mainzer Generalvikar Dietmar Giebelmann.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, hat am Freitag, 19. Februar, Weihbischof Bohdan Dzyurakh von der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche aus Kiew-Wischgorod zu einem Gespräch empfangen. Der Weihbischof berichtete über die Arbeit und aktuelle Projekte seiner Kirche. Dzyurakh ist auch Sekretär der Bischofssynode seiner Kirche.
Der mit Rom unierten Kirche des byzantinischen Ritus (Katholische Ostkirche) gehören heute rund 5,2 Millionen Gläubige in der Ukraine, Polen, den USA, Südamerika, Australien und Westeuropa an. Begleitet wurde der Weihbischof von Pfarrer Ivan Machuzhak, dem Kanzler der Apostolischen Exarchie für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien. Dzyurakh war im Jahr 2006 zum Bischof geweiht worden.
tob (MBN)
Spenden für Marienburg
Unterstützung durch Rumänienhilfe des Bistums und Verein „Armut und Gesundheit"
Mainz/Marienburg. Die Mainzer Martinus-Schule in der Weißliliengasse hat nicht mehr benötige Schulmöbel für Schulen in der rumänischen Gemeinde Marienburg bei Brasov gespendet. Zu den über 200 Stühlen und 100 Bänken kamen Kleider- und Sachspenden des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), der Pfarrer Landvogt-Hilfe, von Oxfam und der Maria Ward-Schule. Organisiert wurde die Spendenaktion an Aschermittwoch, 17. Februar, von Hans-Josef Wucher von der Rumänienhilfe des Bistums Mainz. Er hatte als Vorstandsmitglied des Vereins „Armut und Gesundheit" auch einen voll ausgestatteten Krankenwagen an Sorin Taus, den Bürgermeister der Gemeinde Marienburg übergeben, mit dem in der Gemeinde und dem Umland etwa 10.000 Menschen die kostenfreie ärztliche Behandlung ermöglicht werden soll.
tob (MBN)
Vorschau
Gemeindereferent/in werden (6.3.)
Informationstag im Dr. Maria Reinartz-Haus in Mainz
Mainz. Am Samstag, 6. März, findet von 10.00 bis 16.00 Uhr im Dr. Maria Reinartz-Haus in Mainz ein Informationstag zum Beruf der Gemeindereferentin/des Gemeindereferenten statt. Eingeladen sind Frauen und Männer zwischen 17 und 30 Jahren, die sich für den Beruf des Gemeindereferenten interessieren. Im Dr. Maria Reinartz-Haus, dem Kolleg für die Mainzer Studentinnen und Studenten im Fachbereich Praktische Theologie an der Katholischen Fachhochschule in Mainz, wohnen die Studenten im ersten Studienjahr.
Hinweise:
- Anmeldung zum Informationstag (bis 1. März) beim Dr. Maria Reinartz-Haus, Kolleg zur Studienbegleitung, Himmelgasse 7, 55116 Mainz, Tel.: 06131/253-462, E-Mail: monika.stuebinger@bistum-mainz.de
- Weitere Informationen auch im Internet unter http://www.berufe-der-kirche-im-bistum-mainz.de/
tob (MBN)
Weltgebetstag der Frauen (5.3.)
Beispielland ist in diesem Jahr Kamerun
Mainz. Der Weltgebetstag (WGT) der Frauen am Freitag, 5. März, widmet sich in diesem Jahr dem afrikanischen Land Kamerun. Die ökumenische Gottesdienstordnung zum Thema „Alles, was Atem hat, lobe Gott" wurde von rund 50 Frauen aus elf verschiedenen Kirchen in Kamerun erarbeitet. Das deutsche WGT-Komitee geht davon aus, dass die Gottesdienste in Deutschland jedes Jahr von rund einer Million Teilnehmern besucht werden. Das sagte WGT-Vorstandsmitglied Sabine Harles bei der Vorstellung des diesjährigen Weltgebetstages am Donnerstag, 18. Februar, vor Journalisten in Mainz. Der WGT wird traditionell am ersten Freitag im März begangen. Er gilt als größte ökumenische Initiative christlicher Laien.
Das Deutsche WGT-Komitee hat im vergangenen Jahr insgesamt 128 Projekte in 48 Ländern mit fast 2,8 Millionen Euro unterstützt, die in der Hauptsache aus der Kollekte bei den WGT-Gottesdiensten stammen. Insgesamt sei das Kollektenergebnis seit acht Jahren stabil geblieben, sagte Harles. In Kamerun wurden seit 1975 fast 100 Frauen-Selbsthilfe-Projekte mit über 1,1 Millionen Euro gefördert. „Frauenförderung ist die effektivste Strategie zur Veränderung der gesellschaftlichen Situation", sagte Harles.
Aus der Kollekte 2010 werden neben Haiti auch im diesjährigen WGT-Land Kamerun verstärkt Projekte gefördert. Die Geschäftsführerin und theologische Referentin des WGT, Petra Heilig, wies darauf hin, dass sich der WGT im Rahmen der diesjährigen Kollekte mittelfristig bei der Wiederaufbauhilfe in Haiti beteiligen werde. „Wir steigen ein, wenn sich andere Organisationen bereits wieder aus dem Land zurückgezogen haben", sagte Heilig. Haiti war im Jahr 1996 WGT-Land.
Die deutschlandweite WGT-Bewegung nahm ihren Anfang mit einer Initiative von Dr. Antonie Nopitsch vom Bayerischen Mütterdienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Sie hatte den Weltgebetstag bei einer Frauenkonferenz in den Niederlanden kennen gelernt. Das Internationale Weltgebetstagskomitee entstand bereits 1887 mit Gebetstagen von Frauenmissionswerken in den USA und Kanada. In Deutschland begingen erstmals 1927 methodistische Frauen den WGT. 1949 wurde der Weltgebetstag in 68 Ländern begangen - heute sind es über 170 Länder. Katholische Frauen sind seit den 1960er Jahren beim WGT engagiert. Derzeit bilden 12 kirchliche Frauenverbände und -organisationen aus neun verschiedenen Konfessionen das Deutsche WGT-Komitee. Von katholischer Seite beteiligt sind der Bundesverband der Gemeindereferent/innen und Religionslehrer/innen im Kirchendienst in den deutschen Diözesen, die Frauenseelsorge in den deutschen Diözesen, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB).
Hinweis: Geschäftsstelle des Deutschen Weltgebetstagskomitees, Deutenbacher Str. 1, 90574 Stein, Tel.: 0911/6806-301, Fax: 0911/6806-304, Internet: http://www.weltgebetstag.de/, E-Mail: weltgebetstag@weltgebetstag.de
tob (MBN)
Konzert im Mainzer Dom (2.3.)
Thema „Im Schatten des Lichts..." / Musik und Lyrik zur Fastenzeit
Mainz. Am Dienstag, 2. März, um 19.30 Uhr lädt Domorganist Albert Schönberger zu einem Konzert in den Mainzer Dom ein. Unter der Überschrift „Im Schatten des Lichts..." stehen Musik und Lyrik zur Fastenzeit auf dem Programm. Ausführende sind Werner Röhm an der Orgel, die Mezzo-Sopranistin Cornelia Sander, und Oliver Steller, der ausgewählte Werke der Lyrik vortragen wird. Aufgeführt werden Lieder und Gesänge von Richard Strauß, Leonard Bernstein und Hugo Wolf.
Hinweis: Eintrittskarten zu zehn Euro (für Musica Sacra- und Dombauvereinsmitglieder ermäßigte Karten zu acht Euro) sind erhältlich in der Dominformation (Tel.: 06131/253-412) und im Bistumsladen (Tel.: 06131/253-841).
tob (MBN)
Personalien
60. Priesterjubiläum von Heininger und Becker (4.3.)
Festgottesdienst mit Weihbischof Neymeyr in Worms-Liebfrauen
Worms. Anlässlich des 60. Priesterjubiläums von Monsignore Wilhelm Heininger (4. März) findet am Samstag, 6. März, um 10.00 in der Liebfrauenkirche in Worms ein Festgottesdienst statt. Die Predigt hält der Mainzer Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr. Heininger war im Jahr 1988 zum Ehrendomkapitular der Kathedrale von Lomza/Polen ernannt worden. Am 4. März begeht auch der langjährige Mainzer Dompfarrer Guido Becker sein 60. Priesterjubiläum. Becker ist nach seinem Ruhestand nach Österreich gezogen.
Wilhelm Heininger wurde am 18. Juli 1923 in Mainz geboren. Bischof Albert Stohr weihte ihn am 4. März 1950 in Mainz zum Priester. Es folgten Stationen als Kaplan in Jügesheim, Eppertshausen, Nieder-Olm, Worms-Liebfrauen und Mainz-Finthen. 1958 wurde er Krankenhauspfarrer in Worms. Im Jahr 1964 wurde er Pfarrer in Friedberg. Im Dekanat Wetterau-West war er für mehrere Amtszeiten Dekan. 1994 trat Heininger in den Ruhestand. Im Jahr 1978 war er zum Geistlichen Rat und 1985 zum Monsignore ernannt worden.
Guido Becker wurde am 27. August 1925 in Mainz geboren. Bischof Albert Stohr weihte ihn am 4. März 1950 in Mainz zum Priester. Anschließend war er Kaplan in Bingen, Seligenstadt, Mainz-Mombach, Offenbach-Bürgel und am Mainzer Dom. Im Jahr 1960 wurde er Pfarrer am Mainzer Dom und St. Quintin. 1984 übernahm er zusätzlich noch die Pfarrei St. Ignaz. Becker wurde 1981 zum Geistlichen Rat ernannt und trat 1991 in Ruhestand.
tob (MBN)
Goldenes Priesterjubiläum von Werner Fey (27.2.)
Festgottesdienst in der Gemeinde Verklärung Christi in Roßdorf
Roßdorf. Pfarrer i.R. Werner Fey begeht am Sonntag, 27. Februar, den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe. Anlässlich des Jubiläums findet an diesem Tag in Verklärung Christi in Roßdorf um 10.00 Uhr ein Gottesdienst statt. Fey wurde am 12. April 1933 in Mainz geboren. Nach seiner Priesterweihe durch Bischof Albert Stohr am 27. Februar 1960 in Mainz war er zunächst als Kaplan unter anderem in St. Stephan in Mainz-Gonsenheim, St. Paul in Offenbach und St. Remigius in Ingelheim tätig. 1966 wurde er unter Bischof Hermann Volk Bischöflicher Kaplan. Im Jahr 1971 wurde er Pfarrer in Lämmerspiel. 1995 wechselte er nach Gau-Bickelheim und Wöllstein. Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, ernannte ihn 2002 zum Geistlichen Rat. Im Jahr 2008 trat er in Ruhestand.
tob (MBN)

Original

