Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 6, 18. Februar 2010
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Berichte
Aschermittwoch der Künstler und Publizisten
Fastnachtsgottesdienst mit Domdekan Heckwolf
Generalvikar empfing Weihbischof Yosyf Milan
Schulprojekt gegen Gewalt in Alzey
Vorschau
Auftakt der Misereor-Fastenaktion
Angebote für junge Erwachsene in der Fastenzeit
Zulassungsfeier zur Taufe (20.2.)
Firmbewerbertreffen in Mainz (29.3.)
Berichte
Der Mainzer Dom ist ein Beispiel für nachhaltiges Bauen
Aschermittwoch der Künstler und Publizisten mit den Architekten Lederer und Hahn
Mainz, 17.2.2010: Reinhard Hübsch, Arno Lederer und Ulrich Hahn (v.l.) beim Aschermittwoch der Künstler im Erbacher Hof.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. „Dass der Mainzer Dom noch heute steht, ist ein Zeichen von Nachhaltigkeit." In der aktuellen Diskussion um ökologisches und nachhaltiges Bauen würden solche Beispiele und der damit verbundene „tolle Umgang mit den Ressourcen" immer wieder vergessen. Das sagte der Architekt Arno Lederer aus Stuttgart beim Aschermittwoch der Künstler und Publizisten am Mittwoch, 17. Februar, im Erbacher Hof in Mainz. Zusammen mit dem Architekten Ulrich Hahn aus Aachen und Reinhard Hübsch von SWR2 (Moderation) diskutierte er bei der Traditionsveranstaltung unter der Überschrift „Architektur - Gebaute Heimat".
Heimat mache sich zunächst nicht an Architektur fest, betonte Lederer. „Aber die Architektur unterstützt die Zuneigung zur Heimat." Lederer hob hervor, dass der Einfluss der Bauherren viel größer und wichtiger sei als der eines Architekten. „Wir sind nichts anderes als Schauspieler und kommen uns unheimlich wichtig vor. Entscheidend ist aber der Regisseur, der den Schauspieler auswählt", sagte Lederer. Hahn betonte, dass die Architektur einen öffentlichen Auftrag habe und dem Gemeinwohl verpflichtet sei. „Ich habe mich als Teil eines Ganzen zu verstehen, zu dem ich beizutragen habe." Er räumte ein, dass es heute „ein Marktverlangen nach einer spektakulären Architektur gebe, die sich dieser Aufgabenstellung nicht mehr stellt".
Als „eines der großen Architekturprobleme" bezeichnete Lederer den Abriss oder die Umnutzung von Gebäuden, etwa von Kirchen. Eine Kirche gebe nicht nur den Gläubigen einen Raum, „sondern sie gibt auch der Stadt an dieser Stelle einen Sinn". Und weiter: „Wenn wir eine christliche Gesellschaft sind, dann muss die Gesellschaft auch in der Lage sein, die Gebäude zu erhalten, die den Sinn einer Stadt an dieser Stelle ausmachen." Der Abriss von Kirchen sei daher zunächst ein Sinn- und Glaubensproblem und erst in zweiter Linie ein ökonomisches Problem, sagte Lederer. Der Direktor der Bistumsakademie Erbacher Hof, Professor Dr. Peter Reifenberg, hatte die rund 350 Gäste im Ketteler-Saal begrüßt. Veranstaltet wurde der Abend von der Bistumsakademie Erbacher Hof in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz.
Gottesdienst im Mainzer Dom mit Weihbischof Guballa
Mainz, 17.2.2010: Weihbischof Werner Guballa bei der Predigt im Mainzer Dom
© Bistum Mainz / Blum
Vor dem Gespräch im Erbacher Hof hatte der Mainzer Weihbischof Dr. Werner Guballa im Mainzer Dom einen Gottesdienst mit Austeilung des Aschenkreuzes gefeiert. Der Weihbischof vertrat den Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, der aktuell in Kur ist. In seiner Predigt ging Guballa darauf ein, dass der tiefere Sinn der anbrechenden österlichen Bußzeit darin liege, „dass Christsein kein Status ist, sondern immer einen Weg und ein Werden beinhaltet". Dieser Weg, der in der Fastenzeit „betrachtet und eventuell auch korrigiert" werde, sei „Arbeit gegen die Schwerkraft. Es ist die Kraft der Überwindung, das Stehen gegen die naturale Schwerkraft des Dahin-Treiben-Lassens."
Kein Mensch könne sich selbst zum Christen machen, sagte Guballa. „So wie der Mensch sich nicht selbst erschaffen kann und sich nicht selbst leisten kann, sondern sich öffnen muss, um sich führen zu lassen, so verstehen wir unter Christsein, das offen bleiben muss für das Kommen des Geistes Gottes." Der Mensch müsse Gott Raum geben, in dem sich sein schöpferisches Sein entfalten könne. Wörtlich sagte der Weihbischof: „Was vom Einzelnen gesagt wird, gilt von der Menschheit insgesamt. Auch die Menschheit kann sich in ihrer Humanität nur zerstören, wenn sie keine Hilfe mehr zulässt, wenn sie nicht Gott als den gelten lässt, in dem die Menschheit auch ihre Mitte und ihr Maß hat."
Darüber hinaus werde in der Fastenzeit deutlich, dass der Christ Mitglaubende brauche. Es sei „eine Illusion zu denken, Religion sei so intim, dass wir sie nur mit uns selbst alleine ausmachen könnten". Dies würde unseren Glauben in eine unwirkliche Spiritualität hineinschieben, sagte Guballa. Und weiter: „Der Mensch muss sein Innerstes auch öffentlich machen, es prägend in die Welt hineintragen. An uns liegt es, die Welt nicht gottlos sein zu lassen, sondern durch unseren Glauben hindurch Gott in sie hinein zu vermitteln."
Weihbischof Guballa ging auch auf das Diskussionsthema „Architektur - Gebaute Heimat" ein. Mit jedem Kirchbau sei das Anliegen verbunden, „zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen zu bauen". Dabei sollten die Grundprinzipien der Architektur wie Licht, Proportion oder die Baustoffe „ein Ambiente schaffen, das bei einem Kirchbau eigentlich aussagen will, dass es nicht nur von dieser Welt ist, sondern dass es mit seiner Botschaft Himmel und Erde miteinander in Verbindung bringen will". Wörtlich sagte der Weihbischof: „Eine Kirche, ein Dom, berührt den Himmel, um vor Gott und den Menschen zu bekennen, dass hier eine Pforte des Himmels ist, an der der Mensch stehen darf, um Gottes Nähe zu berühren, den Glanz seiner Gegenwart zu spüren, um zugleich im Licht dieser Gnade groß sein zu dürfen." Auch dem Bauen müsse die Kunst inne wohnen, „dass wir nicht nur die allernotwendigsten Bedürfnisse in einer Form ausdrücken, sondern auch die Schönheit, den Hunger nach Sinn, die Sehnsucht nach Gott Gestalt werden lassen". Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Mädchenchor am Dom und St. Quintin unter Leitung von Domkantor Karsten Storck und Domorganist Albert Schönberger an der Orgel.
tob (MBN)
Heckwolf: Wir können die Tage zählen, aber nicht festhalten
Zum 14. Mal Gottesdienst mit den Fastnachtsvereinen im Mainzer Dom
Mainz, 14. Februar 2010: Einzug beim Fastnachtsgottesdienst im Mainzer Dom mit den Fahnen der Vereine und Koorprationen.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. Das Fastnachtslied „So ein Tag, so wunderschön wie heute" stand im Mittelpunkt der Predigt beim diesjährigen Fastnachtsgottesdienst im Mainzer Dom. Mit der Strophe „Schau die bunten Sterne am Firmament hier stehen, ach, ich blieb so gerne, doch leider muss ich gehen" sei nicht nur der Stimmungssänger gemeint, „sondern damit kann jeder von uns gemeint sein, weil wir irgendwann die Bühne dieses Lebens verlassen müssen". Das sagte der Mainzer Domdekan, Prälat Heinz Heckwolf, am Sonntag, 14. Februar, bei einer Eucharistiefeier mit den Mitgliedern der Mainzer Fastnachtskorporationen und -vereine im vollbesetzten Mainzer Dom. Der Fastnachtsgottesdienst mit Domdekan Heckwolf im Mainzer Dom fand in diesem Jahr zum 14. Mal statt.
Der Gedanke an die Vergänglichkeit löse bei manchen Menschen das Gefühl von Dankbarkeit aus. Genauso gebe es „Tage, da sind wir froh, wenn sie vorbei sind", aber auch „Tage, an denen man sich wundert, dass Dinge, die zunächst schrecklich waren, im Nachhinein etwas gebracht haben, das man innerlich als ganz wertvoll einordnen kann". Im Gebet könne der Mensch sich jeden Tag der Güte Gottes anvertrauen. Wem bewusst sei, dass er seine Tage zwar zählen, aber nicht festhalten könne, der wisse auch, „dass mit jedem Tag, der zu Ende geht, ein Abschnitt unserer Lebenszeit unwiederholbar vergangen ist", sagte Heckwolf. Deshalb sei es wichtig, „diese Grundbedingung unseres Lebens anzuerkennen und im Wissen um die Kostbarkeit der Zeit, jeden Tag so gut wie möglich zu nutzen".
Der gläubige Mensch könne jeden Tag „in die Hand Gottes legen". Im Gebet könne der Mensch „jeden Tag der Güte Gottes anvertrauen, um aus seinen Händen entgegen zu nehmen, was er uns gibt oder auch zumutet". Besonders schön sei dies in Psalm 23 zum Ausdruck gebracht, wo es heißt: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser." Dieser Psalm könne „das Grundgefühl des Vertauens in uns wecken", sagte der Domdekan.
In den Fürbitten des Gottesdienstes wurde unter anderem um eine gesunde Heimkehr aller Teilnehmer des Mainzer Rosenmontagszuges gebetet. Die Kollekte des Gottesdienstes wird auf Anregung der Mainzer Ranzengarde den Erdbebenopfern in Haiti zu Gute kommen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Domorganist Albert Schönberger an der Domorgel, dem „Wonnegauer Blasorchester" aus Osthofen unter Leitung von Matthias Merkelbach, und den „Finther Schoppesängern" unter Leitung von Thomas Höpp.
tob (MBN)
Generalvikar empfing Weihbischof Yosyf Milan aus Kiew
Austausch über Situation der unierten griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine
Mainz, 10. Februar 2010: Der griechisch-katholische Weihbischof Yosyf Milan aus Kiew in der Ukraine (links) zu Gast beim Mainzer Generalvikar Dietmar Giebelmann.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, hat am Mittwoch, 10. Februar, Weihbischof Yosyf Milan aus Kiew im Bischöflichen Ordinariat in Mainz zu einem Gespräch empfangen. Milan gehört der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine an. Der mit Rom unierten Kirche des byzantinischen Ritus (Katholische Ostkirche) gehören heute rund 5,2 Millionen Gläubige in der Ukraine, Polen, den USA, Südamerika, Australien und Westeuropa an. Die ukrainische griechisch-katholische Kirche, zu der sich in der Ukraine rund fünf Millionen Gläubige bekennen, war in der Zeit der Sowjetunion (1946-1989) verboten. Begleitet wurde der Weihbischof von Pfarrer Ivan Machuzhak, dem Kanzler der Apostolischen Exarchie für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien. Milan war im vergangenen Jahr von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof von Kiew ernannt worden.
Die Anfänge der Seelsorge für die in Deutschland lebenden ukrainischen Katholiken des byzantinischen Ritus reichen bis in die 1920er Jahre zurück. Am 17. April 1959 errichtete Papst Johannes XXIII. für die in Deutschland lebenden katholischen Ukrainer des byzantinischen Ritus eine Apostolische Exarchie mit eigener Jurisdiktion, die direkt dem Papst untersteht, vergleichbar mit einem Apostolischen Vikariat der lateinischen Kirche. Seit dem Jahr 2000 ist Bischof Petro Kryk Apostolischer Exarch für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien.
tob (MBN)
Geist gegen Gewalt
Projekt der Alzeyer Religionslehrer / Auch Marienschule ist beteiligt
Alzey. „Geist gegen Gewalt. Was mich wieder leben lässt" heißt ein Projekt, das derzeit von Religionslehrerinnen und -lehrern beider Konfessionen an Alzeyer Schulen durchgeführt wird. An dem Projekt nimmt auch die Marienschule teil, deren Träger das Bistum Mainz ist. Schwerpunkt des Projektes sind unter anderem die Themen „Hänseln", „Mobbing" oder „Gewalt" an der Schule, wobei es zuerst um die Wahrnehmung solcher Verhaltensweisen geht. In einem zweiten Schritt soll dieses Verhalten überdacht und aus der Perspektive des christlichen Glaubens betrachtet werden.
Ein besonderer Aspekt des Projektes ist, dass sich die Klassen der einzelnen Schulen untereinander begegnen. Dabei besucht eine Gruppe eine andere Schule und präsentiert dort das von ihnen behandelte Thema. Am Donnerstag, 25. März, kommen alle beteiligten Schülerinnen und Schüler zu einem abschließenden Jugendgottesdienst zusammen.
Hinweis: Weitere Informationen zu dem Projekt auch bei Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Dezernat Schulen und Hochschulen im Bischöflichen Ordinariat Mainz, Tel.: 06131/253-246, E-Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de
am (MBN)
Vorschau
„Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können"
Eröffnung der 52. Misereor-Fastenaktion (21.2.) / Misereor-Kollekte am 21. März
Aachen/Münster/Mainz. Am ersten Fastensonntag, 21. Februar, wird die 52. Fastenaktion des katholischen Hilfswerkes Misereor mit einem Gottesdienst aus dem Paulus-Dom in Münster eröffnet. Der Eröffnungsgottesdienst wird um 10.00 Uhr live in der ARD übertragen. Hauptzelebrant ist der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn. Die 52. Misereor-Fastenaktion trägt wie im Vorjahr die Überschrift „Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können". Die diesjährige Fastenaktion des katholischen Hilfswerkes will dabei den Blick auf den Zusammenhang von Energieverbrauch, Klimawandel und Armutsbekämpfung richten. Misereor unterstützt deshalb Partnerorganisationen in Asien, Lateinamerika und Afrika, die sich für mehr Energie-Gerechtigkeit einsetzen.
In der Kollekte am fünften Fastensonntag, 21. März, wird in allen katholischen Kirchen Deutschlands für die Arbeit von Misereor gesammelt. Von Montag, 1., bis Mittwoch, 3. März, wird im Rahmen der diesjährigen Misereor-Fastenaktion Schwester Maria Delcí Franzen aus Brasilien offizieller Gast des Bistums Mainz sein. Seit 2003 leitet sie die Abteilung für Soziale Dienste bei der brasilianischen Bischofskonferenz und setzt sich gemeinsam mit Misereor für den Erhalt des Regenwaldes ein. Das aktuelle Misereor-Hungertuch wurde von dem Künstler Tony Nwachukwu aus Owerri/Nigeria während seines Deutschlandaufent-haltes im Jahr 2009 gestaltet. Dabei hat der Künstler den biblischen Schöpfungsbericht mit seinen Alltagserfahrungen aus Nigeria verbunden. Eine Ausstellung mit dem aktuellen Hungertuch sowie früheren Hungertüchern kann unter anderem vom 23. Februar bis 22. März im Frankfurter Haus am Dom besichtigt werden.
Förderung von über 97.000 Projekten
Das 1958 von den deutschen Bischöfen ins Leben gerufene Hilfswerk Misereor mit Sitz in Aachen hat seit seiner Gründung über 97.000 Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien mit über 5,8 Milliarden Euro gefördert. Im Jahr 2009 konnte das Hilfswerk rund 51,1 Millionen Euro an Spenden einnehmen. Neben der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit hat Misereor den Auftrag, mit Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit die deutsche Öffentlichkeit über die Situation der Armen zu informieren. Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor wurde als „Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt" gegründet. Den Namen schlug der Kölner Kardinal Joseph Frings vor; er geht auf das Jesuswort „Misereor super turbam" - „Ich habe Mitleid mit den Menschen" zurück.
Hinweise:
- Weitere Informationen zu Misereor und zur diesjährigen Fastenaktion bei der Misereor-Pressestelle, Gottfried Baumann, Tel.: 0241/442-132, sowie im Internet unter www.misereor.de. Spendenkonto: Kontonummer 101010 bei der Pax Bank, BLZ 37060193
- Weitere Informationen zum Misereorgast im Bistum Mainz bei Alois Bauer, Referent für Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden im Bischöflichen Ordinariat, Tel.: 06131/253-263, E-Mail: frieden@bistum-mainz.de
am (MBN)
Angebote für junge Erwachsene in der Fastenzeit
„Heilfasten in Mainz" (13.-18.3.) / Kar- und Ostertage auf dem Jakobsberg (31.3.-4.4.)
Mainz. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Bischöfliche Jugendamt Mainz (BJA) bieten in der Fastenzeit zwei Veranstaltungen für junge Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren an. Zum einen lädt Claudia Dahmen vom Referat Religiöse Bildung vom 13. bis 18. März zum „Heilfasten für junge Erwachsene" ein. Die Veranstaltung beginnt mit einem Informationstreffen am Dienstag, 9. März, um 19.00 Uhr im Jugendhaus Don Bosco (Am Fort Gonsenheim 54 in Mainz), an der auch eine Ärztin teilnehmen wird. Dem Vortreffen schließen sich im Jugendhaus ab dem 13. März sechs Treffen an, in deren Rahmen es neben Impulsen auch die Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe gibt. Zum anderen veranstaltet die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) vom 31. März bis zum 4. April für junge Erwachsene eine gemeinsame Feier der Kar- und Ostertage auf dem Kloster Jakobsberg bei Ockenheim.
Hinweise:
- Anmeldung (bis 8. März) und weitere Informationen zum „Heilfasten für junge Erwachsene" bei Claudia Dahmen, Referat für religiöse Bildung im Bischöflichen Jugendamt, Tel.: 06131/253-636, E-Mail: claudia.dahmen@bistum-mainz.de, Internet: www.jungunderwachsen.de
- Anmeldung (bis 22.3.) und weitere Informationen zur gemeinsamen Feier der „Kar- und Ostertage auf dem Jakobsberg" bei der KLJB im Bistum Mainz, Tel.: 06131/253-662 oder -640, E-Mail: info@kljb-mainz.de, Internet: www.kljb-mainz.de. Die Kosten betragen 90 Euro bzw. 75 Euro (KLJB-Mitglieder) für Verdienende oder 75 Euro bzw. 60 Euro (KLJB-Mitglieder) für Nichtverdienende.
am (MBN)
Zulassungsfeier zur Taufe (20.2.)
Wortgottesdienst mit Weihbischof Guballa im Mainzer Dom
Mainz. Weihbischof Dr. Werner Guballa wird am Samstag, 20. Februar, um 15.00 Uhr bei einer Feier im Ostchor des Mainzer Domes zehn Männer und Frauen zur Taufe zulassen. Die Erwachsenen befinden sich derzeit alle im so genannten Katechumenat, der Vorbereitungszeit für Jugendliche und Erwachsene, die Christen werden wollen. Der Gottesdienst als zentrale Zulassungsfeier für die Katechumenen aus dem gesamten Bistum findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt.
Hinweis: Weitere Informationen zum Katechumenat im Bistum Mainz bei Rainer Stephan, Referent für Gemeindekatechese im Bischöflichen Ordinariat, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz, Tel.: 06131/253-241, Fax: 06131/253-558, E-Mail: gemeinde-katechese@bistum-mainz.de oder unter http://www.katechumenat.de
tob (MBN)
„Du bist gemeint" (29.3.)
Traditionelles Treffen der Firmbewerber in Mainz
Mainz. Unter der Überschrift „Du bist gemeint" steht das diesjährige Firmlingsbegegnungstreffen am Montag, 29. März, in Mainz. Nach der Eröffnung im Dom um 13.00 Uhr stehen den Teilnehmern zahlreiche Workshops zur Auswahl, die im Willigis-Gymnasium sowie in und um den Dom stattfinden. Abschluss und Höhepunkt des Tages ist die gemeinsame Feier der Missa Chrismatis (Ölweihmesse) um 17.00 Uhr, die vom Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, zelebriert wird. Veranstaltet wird das sechste bistumsweite Firmlingsbegegnungstreffen vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und dem Bischöflichen Jugendamt Mainz.
Hinweis: Die Anmeldung wird bis zum 8. März erbeten. Weitere Informationen beim Referat für religiöse Bildung im Bischöflichen Jugendamt, Tel.: 06131/253-666, E-Mail: bdkj-bja-religioesebildung@bistum-mainz.de, Internet: www.bdkj-bja-mainz.de
am (MBN)

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