Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 23, 10. Juni 2009
Bischöfliche Pressestelle Mainz, Leiter: Tobias Blum, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz
Postanschrift: Postfach 1560, 55005 Mainz, Tel. 06131/253-128 oder -129,
Fax 06131/253-402, E-Mail: pressestelle@bistum-mainz.de
Berichte
Gastrednerin Bettina Bäumer bei Stiftungsprofessur
Kulturstaatsminister Neumann besuchte Mainzer Dom
Vortrag von Professor Felten über das Domkapitel
Kardinal Lehmann würdigte Zivildienstleistende
Guballa eröffnete Caritas-Sammlung in Hessen
Geistlicher Tag der pastoralen Mitarbeiter
Benedikt XVI. würdigte Erzbischof Rabanus Maurus
Generalvikar dankte für Einsatz bei der LGS Bingen
Wiedereröffnung von St. Petrus in Ketten
Vorschau
Fronleichnam in Mainz (11.6.)
Antonius-Preis für Saverio Vincenzo (13.6.)
Domvortrag von Kardinal Lehmann über Paulus (18.6.)
Dritte „Nacht der Kirchen" in Darmstadt (19.6.)
Akademietagung über Johannes vom Kreuz (19.-20.6.)
„Nacht der Solidarität" in Mainz (20.6.)
Diözesan-Familienwallfahrt nach Marienthal (21.6.)
Krankenwallfahrt nach Lourdes (1.-8.9.)
Berichte
Hinduistisch-christlicher Dialog ist im Bereich der Spiritualität am fruchtbarsten
Gastvorlesung mit Professorin Bettina Bäumer aus Indien bei Mainzer Stiftungsprofessur
Mainz, 9. Juni 2009: Am siebten Abend der Mainzer Stiftungsprofessur von Kardinal Karl Lehmann referierte Professorin Bettina Bäumer über den Hinduismus.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. Ein Dialog zwischen Hinduismus und Christentum solle nie nur auf die theologische oder institutionelle Ebene beschränkt bleiben. Das sagte Professorin Bettina Bäumer am Dienstag, 9. Juni, bei ihrer Gastvorlesung im Rahmen der zehnten Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur an der Mainzer Universität. Sie habe selbst erfahren, dass „ein authentischer Dialog am fruchtbarsten im Bereich der Spiritualität ist". Zwar bleibe die Wirkung oft unsichtbar, doch ein solcher Dialog „hinterlässt tiefere Spuren als man annimmt". Die westliche Welt könne vom Hinduismus unter anderem „die positive Annahme eines religiösen Pluralismus" lernen und außerdem „die Entdeckung der weiblichen Dimension des Göttlichen, allerdings nicht im Sinne eines westlichen Feminismus".
Professorin Dr. Dr. h.c. Bettina Bäumer ist derzeit als Direktorin der „Samvidalaya - Abhinavagupta Research Library" in Varanasi/Indien tätig. Die Vorlesung der österreichischen Religionswissenschaftlerin stand unter der Überschrift „Vielfalt und Nicht-Dualität: Zugänge zum Hinduismus". Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, hatte als Inhaber der diesjährigen Stiftungsprofessur die Vorlesungsreihe unter die Überschrift „Weltreligionen - Verstehen, Verständigung, Verantwortung" gestellt.
In seiner Vielgestaltigkeit sei der Hinduismus zunächst einmal „eine Sammlung unterschiedlicher religiöser Traditionen", doch durch verbindende Elemente wie etwa die Lehre der Brahmanen, Askese und Mönchtum oder die Pilgerschaften der Volksreligion sei es berechtigt, beim Hinduismus von einer Religion zu sprechen. Bäumer betonte, dass es im Hinduismus trotz der zahlreichen Götter „letztlich nur ein Göttliches ohne Form" gebe, das in verschiedenen Formen erfahren werde. Gerade für Europäer sei „die Tendenz zur Vervielfältigung von Manifestationen des Göttlichen" verwirrend. Die Frage für den Hindu laute jedoch: „Wie kann ich dem Göttlichen darin Grenzen setzen, wie und wo es sich manifestiert?" Maßgebend für das religiöse Leben sei die spirituelle Praxis, die letztlich zum Ziel der Befreiung führe.
Bäumer wies darauf hin, dass die Bezeichnung Hinduismus „eine simplifizierende Fremdbezeichnung" sei, die von den Engländern im 19. Jahrhundert geprägt worden sei. Die Ausbreitung des Hinduismus über Indien hinaus sei nicht durch Missionierung erfolgt, die dem Hinduismus fremd sei, noch durch kriegerische Auseinandersetzungen, sondern allein durch den kulturell-religiösen Einfluss des Hinduismus. Es gebe keine zentrale Institution, die Autorität für alle Hindus habe. Die Tradition werde in Veda-Schulen weitergegeben. Anhand von Fotos erläuterte Bäumer bei ihrer Vorlesung verschiedene Rituale des Hinduismus.
Kardinal Lehmann hatte Bäumer in seiner Einführung als „leibhaftiges Beispiel für einen unvoreingenommenen interreligiösen Dialog" bezeichnet. In ihrer umfangreichen Arbeit habe sie sich stets „um eine sachgerechte Übersetzung hinduistischen Denkens" bemüht, sagte Lehmann. Sie habe unter anderem zahlreiche hinduistische Texte erstmals ediert und meist ins Englische übersetzt. Beim siebten Abend der Vorlesungsreihe waren fast alle Plätze des 1.200 Zuhörer fassenden Hörsaals besetzt.
Nächster Abend mit Professor Schmidt-Glintzer über die Religion Chinas (16.6.)
Die nächste Gastvorlesung der Mainzer Stiftungsprofessur übernimmt am Dienstag, 16. Juni, Professor Dr. Helwig Schmidt-Glintzer. Er ist Direktor der Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Sein Vortrag steht unter der Überschrift „Kosmische Ordnung und die Rückkehr ins Diesseits - Himmelskult, Geisterglauben und soziale Bindung in China". Die Vorlesung mit anschließendem Kolloquium findet von 18.15 Uhr bis etwa 20.00 Uhr im Hörsaal RW 1 (Neubau Recht und Wirtschaft) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.
Hinweis: Weitere Informationen im Internet unter www.stiftung-jgsp.uni-mainz.de
tob (MBN)
Kulturstaatsminister Neumann besuchte den Mainzer Dom
Gespräch mit Kardinal Karl Lehmann in Nr. 10 - Kirche am Markt
Mainz, 8. Juni 2009: Kulturstaatsminister Neumann besuchte den Mainzer Dom (v.l.n.r.): Generalvikar Dietmar Giebelmann, Kardinal Karl Lehmann, Bundestagsabgeordnete Ute Granold, Staatsminister Bernd Neumann und Domdekan Heinz Heckwolf.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, hat sich am Montag, 8. Juni, mit Staatsminister Bernd Neumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, zu einem Gespräch getroffen. Die Begegnung fand in der Cityseelsorge-Einrichtung Nr. 10 - Kirche am Markt, direkt am Marktportal des Domes, statt. Zuvor hatte der Mainzer Domdekan, Prälat Heinz Heckwolf, Staatsminister Neumann durch den Mainzer Dom geführt. Der Bund unterstützt die seit dem Jahr 2001 laufende Sanierung des Mainzer Doms regelmäßig. Kardinal Lehmann dankte dem Staatsminister für die große Unterstützung durch den Bund.
Neumann sagte, dass sein Haus für die Sanierung des Mainzer Doms bereits 617.000 Euro aus dem Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler" bewilligt habe. „Und ich bin mir sicher, dass wir uns auch künftig mit Zuneigung mit dem Dom beschäftigen werden", sagte Neumann. Er hob das vorbildliche Engagement der Kirchen bei der Denkmalpflege hervor: Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland brächten jährlich 3,5 bis 4,8 Milliarden Euro für kulturelle Aktivitäten auf. Das sei in etwa soviel wie alle Bundesländer zusammen."
Das Treffen kam auf Vermittlung der Mainzer Bundestagsabgeordneten Ute Granold zustande. Weitere Teilnehmer waren der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, Dom- und Diözesankonservator Dr. Hans-Jürgen Kotzur und Landeskonservator Dr. Joachim Glatz von der Generaldirektion Kulturelles Erbe des Landes Rheinland-Pfalz. Vor dem Besuch des Mainzer Doms hatte Staatsminister Neumann die Kirche St. Stephan besucht.
tob (MBN)
Die Geschichte des Domkapitels
Domvortrag von Professor Felten zum Jubiläum „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom"
Mainz. Die Entwicklung des Domkapitels im Mittelalter stand im Mittelpunkt des Vortrags von Professor Dr. Franz J. Felten am Montagabend, 8. Juni, im Mainzer Dom. Er sprach zum Thema „Das Domkapitel - Geistliche Gemeinschaft und politischer Entscheidungsträger?" Der Abend fand im Rahmen der Domvortragsreihe zum Jubiläum „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom" statt. Veranstalter war die Bistumsakademie Erbacher Hof in Kooperation mit dem Mainzer Domkapitel.
Anfangs habe es sich bei den Domkapiteln um eine geistliche Klerikergemeinschaft mit monastischem Leben gehandelt. Noch im 12. Jahrhundert habe es Versuche gegeben, diese so genannte „vita communis" zu verstärken. Spätestens im 13. Jahrhundert gab es jedoch bereits eigene Wohnhäuser für die Domkapitulare. Ab dieser Zeit wurde es auch üblich, die geistlichen Aufgaben an Vikare zu delegieren. Neben der finanziellen und politischen Kontrolle der erzbischöflichen Politik hätten die persönlichen Rechte und das Einkommen immer mehr an Bedeutung gewonnen, sagte Felten. Je wichtiger ein Domkapitel geworden sei, desto interessanter sei es für den Adel geworden, um Einfluss auf die bischöfliche Politik zu nehmen. Felten sagte, dass etwa die Kapitel in Köln oder Straßburg exklusiver gewesen seien als das Mainzer, das vom Adel aus dem Rheingau und der Wetterau dominiert worden sei. „Wer einen Sohn in das Domkapitel reinbrachte, hatte dadurch viele finanziellen, sozialen und politischen Vorteile."
Felten ging mit zahlreichen Beispielen auf die Entwicklung im Bistum Mainz ein. „Den Gipfel seiner Macht" habe das Mainzer Domkapitel in der ersten Amtszeit von Erzbischof Diether von Isenburg (1459-1461) erreicht und in der Folge weiter konsolidieren können. Unter anderem habe das Domkapitel damals neben einer Reihe weiterer Bestimmungen erreicht, dass der Bischof sich verpflichtete, den Generalvikar aus den Reihen des Domkapitels zu wählen und die Kleriker der Diözese nicht nur dem Bischof, sondern auch dem Domkapitel den Gehorsam versprechen mussten.
Während der Bischof in der frühen Kirche immer von den Klerikern und dem Volk gewählt worden sei, habe die Zustimmung durch das Volk immer mehr an Bedeutung verloren, sagte Felten. Im 13. Jahrhundert habe sich bei der Wahl des Bischofs das alleinige Wahlrecht der Domkapitel durchgesetzt. Damit seien die Beteiligung von Klerus und Volk verdrängt worden, die heute in den Regelungen der Konkordate nur noch in der notwendigen Befragung der Landesregierungen erhalten sei.
Ein Domkapitular aus dem Mittelalter würde beim Blick auf die heutige Situation sein Amt kaum wiedererkennen, sagte Felten. Er betonte, dass es heute „in den meisten Diözesen kein Domkapitel mehr gibt bzw. nie eines gegeben hat". In Frankreich und Italien seien die Domkapitel nach der Einführung des neuen Kirchenrechts im Jahr 1983 abgeschafft worden, während die Deutsche Bischofskonferenz sie beibehielt. Im aktuellen Kirchenrecht werde das Domkapitel außerdem nicht mehr als „Senat des Bischofs" bezeichnet. Aufgabe des Domkapitels sei die Feier der Liturgie in der Kathedralkirche und die Mitwirkung an der Leitung und Verwaltung der Diözese durch den Bischof.
Dr. Felicitas Janson, Studienleiterin der Bistumsakademie Erbacher Hof, hatte die Zuhörer im Dom begrüßt und den Referenten vorgestellt. Felten ist seit 1997 Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und seit 2003 Leiter des Mainzer Institutes für geschichtliche Landeskunde. Zu dem Domvortrag waren neben dem Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, unter anderem auch der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, und der Mainzer Domdekan, Prälat Heinz Heckwolf, gekommen. Der nächste Vortrag zum Domjubiläum findet am Mittwoch, 1. Juli, um 19.00 Uhr im Erbacher Hof in Mainz statt. Dann wird Dr. Ursula Mende aus Nürnberg über „Das Bronzeportal am Dom zu Mainz" sprechen.
tob (MBN)
Kardinal Lehmann würdigte Arbeit von Zivildienstleistenden
Treffen mit Dr. Jens Kreuter, dem Bundesbeauftragten für den Zivildienst
Mainz, 4. Juni 2009: Kardinal Karl Lehmann (ganz rechts) beim Erfahrtungsaustausch mit dem Bundesbeauftragten für den Zivildienst, Dr. Jens Kreuter (dritter von rechts), und Zivildienstleistenden des Katholischen Klinikums Mainz.
© Bistum Mainz / Blum
Mainz. Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, hat die Arbeit von Zivildienstleistenden gewürdigt und sich für ihr Engagement bedankt. „Ich weiß, was die Zivildienstleistenden für uns bedeuten und was für eine riesige Hilfe ihr Einsatz ist." Lehmann äußerte sich am Donnerstag, 4. Juni, bei einem Erfahrungsaustausch mit Zivildienstleistenden und dem Bundesbeauftragten für den Zivildienst, Dr. Jens Kreuter, im St. Vincenz und Elisabeth Hospital in Mainz. Der Kardinal betonte, dass der Zivildienst „für junge Menschen oft große Bedeutung dabei habe, den eigenen Weg zu finden". An dem rund 90-minütigen Treffen nahmen rund 20 Zivildienstleistende teil, vor allem aus dem Katholischen Klinikum Mainz. Neben den persönlichen Erfahrungen der Zivildienstleistenden waren die Wehrgerechtigkeit und die Musterung weitere Themen des Gesprächs.
Kreuter wies darauf hin, dass fast alle Zivildienststellen in Deutschland von nicht staatlichen Einrichtungen angeboten werden. „Zu einem ganz erheblichen Teil wird der Zivildienst von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft durchgeführt." Seit Anfang 2008 würden wieder alle jungen Männer „zeitnah zum 18. Geburtstag gemustert". Die Änderung der Musterungskriterien habe jedoch dazu geführt, dass etwa 40 Prozent eines Jahrgangs ausgemustert werden und so zusammen mit anderen Ausnahmeregelungen etwa die Hälfte eines Jahrgangs weder Wehrdienst noch Zivildienst ableisten würden, sagte Kreuter. Er hob die große Bedeutung hervor, die der Zivildienst inzwischen für Arbeitgeber habe. Es sei „einhellige Erfahrung", dass es für Bewerber ein Vorteil auf dem Arbeitsmarkt sei, Zivildienst geleistet zu haben, unter anderem wegen der sozialen Kompetenz, die beim Zivildienst vermittelt werde.
„Die Zivildienstleistenden können wir uns aus dem Katholischen Klinikum Mainz gar nicht wegdenken", sagte Hans-Jürgen Hennes in seiner Begrüßung. Er ist medizinischer Geschäftsführer des Caritas-Werkes St. Martin, in dessen Trägerschaft sich das Katholische Klinikum befindet. „Die Zivildienstleistenden verrichten bei uns einen sehr wichtigen Dienst, den wir sehr schätzen."
tob (MBN)
Weihbischof Guballa eröffnet Caritas-Sommersammlung in Hessen
Die Erlöse sind unter anderem für die Arbeit der Caritas-Zentren bestimmt
Friedberg. Der Mainzer Weihbischof Dr. Werner Guballa hat am Montag, 8. Juni, in Friedberg die Caritas-Sommersammlung für den hessischen Teil des Bistums Mainz eröffnet. Guballa, der auch Bischofsvikar für die Caritas im Bistum Mainz ist, dankte den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren Einsatz: „Die Caritas-Sammlungen sind ein wichtiger Prozess für die Kirche vor Ort", sagte er im Albert Stohr-Haus in Friedberg. Die Hälfte des Erlöses der Sammlung, die bis zum 16. Juni dauert, bleibt in den Pfarrgemeinden zur unkomplizierten Linderung von Notfällen und zur Organisation der pfarrlichen Caritasarbeit. Die andere Hälfte wird an den Caritasverband für die Diözese Mainz weitergeleitet. Nach Aussage von Diözesancaritasdirektor Thomas Domnick ist das Geld in diesem Jahr schwerpunktmäßig für die Beratungsarbeit der Caritas-Zentren in der Diözese bestimmt. Im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums Mainz war die Sommersammlung am Sonntag, 7. Juni, eröffnet worden.
In seiner Predigt im Gottesdienst, der zuvor in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Friedberg stattfand, wies Guballa darauf hin, dass die derzeitige Weltwirtschaftskrise „die Schere zwischen Arm und Reich weltweit und damit auch in unserem Land" weiter vergrößert habe. „Die Armen werden noch ärmer und insgesamt macht das Bedrohliche der Situation manche Existenz zunichte, treibt Einzelne und Familien aus gesicherten Verhältnissen in die Schuldenfalle, weil durch plötzlichen Arbeitsplatzverlust oder durch Kurzarbeit die Einnahmen wegbrechen, Kredite nicht mehr zurückgezahlt werden können, Häuser gepfändet werden, Familien ihre Wohnungen verlieren", sagte er. Auch die Beratungsdienste der Caritas könnten „die Not aufgrund der wachsenden Zahl der Anfragen und vielfältigen Bitten um Hilfen in seelischer und materieller Not" belegen, betonte der Weihbischof. In dieser „spürbaren Not" sei es wichtig, dass das „anwaltschaftliche Handeln der Caritas" öffentlich werde. Fachleute könnten „viel, aber nicht alles" und die „wahrgenommene Not erfordert nicht nur die Fachfrau oder den Fachmann, sondern die unmittelbare Bereitschaft aller zu handeln, um zu helfen", sagte Guballa.
Die Eröffnung der Caritas-Sommersammlung und der Gottesdienst fanden während des Aktionstages „Caritas vor Ort" in Friedberg statt. Im Rahmen des Tages, der unter dem Motto der Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes „Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft" stand, wurde die Arbeit der Caritas in Friedberg und der Wetterau vorgestellt. Bei der Erläuterung der Caritas-Jahreskampagne unterstrich Domnick, dass die Armut in Deutschland angesichts der Wirtschaftskrise weiter zunehme - vor allem bei Familien und Kindern. Es brauche „präventive Maßnahmen, damit ein sozialer Absturz von Menschen" verhindert werde, forderte er.
Neben der Ehrung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas aus dem oberhessischen Teil der Diözese Mainz durch Weihbischof Guballa und Caritasdirektor Joachim Tschakert, Gießen, fand im zweiten Teil des Tages ein Stadtrundgang durch Friedberg unter der Überschrift „Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft" statt. Stationen des Rundgangs waren das Caritaszentrum St. Bardo, in dem ein Altenpflegeheim sowie die Caritas-Sozialstation untergebracht sind, die „Kinderkiste", eine Einrichtung, in der unter anderem gebrauchte Kinderbekleidung und Spielsachen verkauft werden, sowie die Beratungsstellen der Caritas im Wetteraukreis.
am (MBN)
Lehmann: „Wir feiern nicht einfach alte Steine"
Geistlicher Tag der pastoralen Mitarbeiter / Ausstellung über „Glaube und Kirche"
Mainz. „Mit dem Domjubiläum feiern wir nicht einfach alte Steine. Wir wollen auf die Menschen blicken, die uns in 1.000 Jahren als Zeugen vorangegangen sind." Das sagte der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, in seiner Predigt beim „Geistlichen Tag der pastoralen Mitarbeiter" im Bistum Mainz am Mittwoch, 3. Juni, im Mainzer Dom. Es mache zum einen demütig, sich in der Reihe dieser Zeugen zu wissen, sagte Lehmann, zum anderen aber auch verantwortlich dafür, „dass wir für unsere Zeit die Zeichen der Gegenwart erkennen und die richtigen Entscheidungen treffen", sagte Lehmann.
Über 450 Priester, Diakone sowie Pastoral- und Gemeindereferenten waren zu dem alle drei Jahren stattfindenden Treffen nach Mainz gekommen. Der Begegnungstag, der vom Institut für Geistliche Begleitung von Hauptamtlichen in Seelsorge und Caritas vorbereitet wurde, stand unter der Überschrift des diesjährigen Domjubiläums „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom": „Denn der Tempel Gottes ist heilig - und das seid ihr" (1 Kor 3,17).
Am Vormittag stand bei insgesamt 14 Veranstaltungen der Mainzer Dom im Mittelpunkt. Unter anderem hatten die Weihbischöfe Dr. Werner Guballa und Dr. Ulrich Neymeyr sowie die Mitglieder der Dezernentenkonferenz des Bischöflichen Ordinariates verschiedene Orte im Dom vorgestellt. Nach Gottesdienst und Mittagessen standen weitere Angebote auf dem Programm, die vom Paulus-Jahr bis hin zu einer Führung zu den Mainzer Hausmadonnen reichten. Beim Begegnungstag wurde außerdem in diesem Jahr erstmals eine gemeinsame Ausstellung mit Bildern von Künstlern aus den Reihen der pastoralen Mitarbeiter des Bistums Mainz veranstaltet. Die Werke zum Thema „Glaube und Kirche" waren während des Tages im Mainzer Haus am Dom zu sehen. An der Ausstellung beteiligten sich sieben pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Abschluss des Tages feierte Weihbischof Guballa mit den Mitarbeitern eine Vesper im Mainzer Dom.
tob (MBN)
Benedikt XVI. würdigte Erzbischof Rabanus Maurus
Ansprache bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom
Rom. Papst Benedikt XVI. hat den heiligen Rabanus Maurus, der von 847 bis 856 Erzbischof in Mainz war, gewürdigt. In einer auf deutsch gehaltenen Katechese bei der Generalaudienz am Mittwoch, 3. Juni, auf dem Petersplatz in Rom sagte der Papst: „Der heilige Rabanus ermutigt uns, für das Wissen der Zeit aufgeschlossen zu sein, aber dabei Gott nicht zu vergessen, sondern alles im Licht seiner Schöpferkraft und seiner erlösenden Güte zu sehen."
Sowohl in der Verkündigung wie auch mit seiner Lyrik habe Rabanus das Verständnis der Menschen für das Wort Gottes öffnen und vertiefen wollen, betonte Benedikt XVI. Und weiter: „Nach seiner Überzeugung ist beim Glaubensakt nicht nur der Verstand am Werk, sondern der ganze Mensch mit seinen Sinnen und Empfindungen. In seinen Schriften geht es Rabanus also darum, nicht nur rationale Begriffe zu vermitteln, sondern auf künstlerische Weise Anstöße zu geben, dass der Mensch seinen Blick zum Wahren und Schönen erhebt und sich mit dem Geist, der Seele und den Sinnen dem Geheimnis unserer Erlösung zuwendet."
tob (MBN)
Generalvikar würdigte Einsatz bei der LGS Bingen
„Danke schön-Fest" für die Helfer bei der Landesgartenschau
Ockenheim. Das Dekanat Bingen hatte am Samstag, 6. Juni, für die Helfer der Landesgartenschau (LGS) in Bingen zu seinem „Danke schön-Fest" ins Kloster Jakobsberg eingeladen, zu dem rund 80 Helferinnen und Helfer kamen. Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, dankte ihnen für ihr Engagement, besonders aber Dekanatsreferent Marcus Grünewald, der für das katholische Programm verantwortlich war. „Die gute Vernetzung der Gemeinden, das Mitwirken der Caritas, der Jugend, der Kindertagesstätten, dies alles bewirkte, dass es Ihre Landesgartenschau war", sagte Giebelmann. Er hob hervor, dass es auf der LGS „keine eingekauften Events" gegeben hätte, sondern sich die katholische Kirche im Dekanat Bingen und der Region präsentiert habe. Der Generalvikar dankte für die gute Zusammenarbeit mit dem Bistum Trier und für die gute Vernetzung mit den Dienststellen des Bischöflichen Ordinariates.
tob (MBN)
Wiedereröffnung von St. Petrus in Ketten
Gottesdienst mit Generalvikar Dietmar Giebelmann in Gau-Bischofsheim
Gau-Bischofsheim. In einem festlichen Gottesdienst hat der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, am Sonntag, 7. Juni, die renovierte Pfarrkirche St. Petrus in Ketten wieder der Pfarrgemeinde Gau-Bischofsheim übergeben. Das Fundament der Kirche hatte unter anderem mit einem Ringanker gesichert werden müssen. „Die Fundamente wurden befestigt, damit die Kirche Halt hat, denn die Fundamente sind tragend", sagte der Generalvikar und verwies auf die Fundamente im Leben jedes Einzelnen. Im kommenden Jahr ist auch die Innenrenovierung der Kirche geplant, damit die Kirche in Gau-Bischofsheim auch in Zukunft mitten im Ort „ein sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes ist", betonte Giebelmann. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst in Konzelebration mit Pfarrer P. Dr. Ludger Müller SVD durch den Kirchenmusikverein Gau-Bischofsheim.
tob (MBN)
Vorschau
Fronleichnam in Mainz (11.6.)
Stadtprozession mit Kardinal Karl Lehmann
Mainz. An Fronleichnam, Donnerstag, 11. Juni, findet um 9.00 Uhr ein Pontifikalamt mit dem Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, im Mainzer Dom statt. Lehmann feiert den Gottesdienst, bei dem er die Predigt hält, in Konzelebration mit den Weihbischöfen Dr. Werner Guballa und Dr. Ulrich Neymeyr sowie dem Domkapitel und den Pfarrern der Mainzer Innenstadt. An den Gottesdienst schließt sich die Fronleichnams-Prozession mit feierlichem Segen auf dem Liebfrauenplatz an. Danach besteht Gelegenheit zum Mittagessen in der Domstraße. Um 9.00 Uhr findet in St. Quintin ein Kindergottesdienst statt.
Stichwort: Fronleichnam
Zehn Tage nach Pfingsten feiern katholische Christen das Fronleichnamsfest, das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi". Im Mittelpunkt dieses Festes steht das eucharistische Brot, das für die Katholiken ein Realsymbol für die Gegenwart Christi ist. Diese Gegenwart wird an Fronleichnam in besonderer Weise gefeiert, indem das eucharistische Brot - eine in einem Gottesdienst konsekrierte (zu deutsch: geweihte) Hostie - in einer so genannten Monstranz durch die Straßen getragen wird.
Das Wort Fronleichnam stammt aus dem Mittelhochdeutschen: „fron" bedeutet „Herr", „lichnam" meint den lebendigen Leib. Die Einführung des Festes geht auf eine Vision der Augustinernonne Juliane von Lüttich (um 1191 bis 1258) zurück. Im Traum sah sie den Mond, der einen sichtbaren dunklen Fleck aufwies. Sie deutete dies als Zeichen dafür, dass der Kirche (symbolisiert durch den Mond) ein Fest zu Ehren der Eucharistie fehle. Bischof Robert von Lüttich führte das Fest für sein Bistum im Jahr 1246 ein. Im Jahr 1264 legte Papst Urban IV. fest, Fronleichnam am zweiten Donnerstag nach Pfingsten zu feiern. Fronleichnam ist heute in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie teilweise in Sachsen und Thüringen gesetzlicher Feiertag.
Die Feier des Fronleichnamsfestes besteht aus einer feierlichen Messe mit anschließender Prozession. Dabei werden entlang des Prozessionsweges Straßen und Häuser festlich geschmückt, in manchen Dörfern kennt man die Tradition großer Blumenteppiche. Während der Prozession wird die Hostie in einer Monstranz vom Priester unter einem so genannten „Himmel" getragen, ein über vier Stäbe gespanntes, reich besticktes Tuch. Die Prozession macht Station an ebenfalls reich geschmückten Altären. Hier wird aus den Evangelien vorgelesen, Fürbitte gehalten und mit dem eucharistischen Brot der Segen erteilt. Die Prozessionen entstanden in Deutschland; 1277 gilt als das Jahr der ersten Fronleichnamsprozession, die in Köln stattfand.
am (MBN)
Offenbacher Antonius-Preis für Saverio Vincenzo (13.6.)
Auszeichnung der Gemeinden anderer Muttersprachen wird zum zwölften Mal verliehen
Offenbach. Der italienische Journalist Saverio Vincenzo wird am Samstag, 13. Juni, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef (Brüder-Grimm Str. 5, Offenbach/Main) mit dem Antonius-Preis ausgezeichnet. Der Antonius-Preis, der in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen wird, ist eine Initiative der Offenbacher Gemeinden von Katholiken anderer Muttersprachen. Er wird jedes Jahr in Form einer Medaille an eine Person oder Institution verliehen, die sich in Offenbach für das Zusammenleben von Deutschen und Bürgern anderer Staatsangehörigkeit und für das Gelingen einer multikulturellen Gesellschaft besonders engagiert oder engagiert hat.
Hinweis: Weitere Informationen bei Joaquim Nunes, Portugiesische Katholische Gemeinde Offenbach, E-Mail: offenbach@portugiesische-gemeinde.de, Tel.: 0151/17823156
am (MBN)
Domvortrag von Kardinal Lehmann (18.6.)
Abschluss der Veranstaltungsreihe zum Paulus-Jahr
Mainz. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe zum Paulus-Jahr 2008/2009 hält der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, am Donnerstag, 18. Juni, um 19.30 Uhr im Mainzer Dom einen Vortrag. Er trägt den Titel „Paulus - Apostolischer Zeuge des christlichen Glaubens und mutiger Lehrer der Völker. Sein vorbildliches Wirken als exemplarischer Theologe und großer Missionar". Veranstalter der Reihe ist die Bistumsakademie Erbacher Hof in Kooperation mit dem Bischöflichen Domkapitel.
am (MBN)
Dritte „Nacht der Kirchen" in Darmstadt (19.6.)
Das Programm bietet rund 300 Angebote in 41 Kirchen und Einrichtungen
Darmstadt. Mit neuen Veranstaltungsorten startet Darmstadts „Nacht der Kirchen" am Freitag, 19. Juni, in die dritte Runde. Erstmals dabei sind unter anderem die Bahnhofsmission, die Elisabeth-Gemeinschaft, die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde und die Kirche der Trauer. Insgesamt beteiligen sich 41 Kirchen und kirchliche Einrichtungen in Darmstadt, Malchen und Nieder-Beerbach an der ökumenischen Initiative unter dem Motto „Entdecken Sie Kirche neu, lernen Sie neue Kirchen kennen". Ein großes Geläut aller Kirchenglocken kündigt um 18.50 Uhr die Kirchennacht an. Pünktlich um 19.00 Uhr beginnen dann die Programme an den Veranstaltungsorten. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt.
Insgesamt rund 300 Angebote enthält das Programm, für dessen Gelingen rund tausend haupt- und ehrenamtliche Mitwirkende in den teilnehmenden Gemeinden und Einrichtungen sorgen. Ausführlich informiert ein Programmheft über das Gesamtangebot der Darmstädter Kirchennacht. Das Heft ist bei allen Teilnehmern und im ökumenischen Kirchenladen Kirche&Co. in der Rheinstraße 31 zu haben. Auch im Internet unter www.nacht-der-kirchen-in-darmstadt.de ist das Programm verfügbar. Für den öffentlichen Nahverkehr wird ein Nacht-der-Kirchen-Ticket des Rhein-Main-Verkehrverbundes (RMV) angeboten, das für Hin- und Rückfahrt 2,60 Euro kostet.
tob (MBN)
„Dunkle Nacht" (19.-20.6.)
Akademietagung zur Mystik des heiligen Johannes vom Kreuz
Mainz. Von Freitag, 19. bis Samstag, 20. Juni, beschäftigt sich eine Tagung in der Bistumsakademie Erbacher Hof mit den verschiedenen Aspekten des Lebens, des Werks und der Wirkung von Johannes vom Kreuz. Die Akademietagung trägt den Titel „Dunkle Nacht. Zur Mystik des heiligen Johannes vom Kreuz (Juan de la Cruz; 1542-1591)". Referenten sind Professor Dr. Mariano Delgado, Fribourg/Schweiz, P. Dr. Ulrich Dobhan, München, Akademiedirektor Professor Dr. Peter Reifenberg, Mainz, Professor Dr. Bernhard Teuber, München, Dr. Matthias Vollet, Mainz, und Erik Zindel, Erlangen.
Hinweis: Weitere Informationen und Anmeldung (bis 16. Juni) bei der Bistumsakademie Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz, Tel.: 06131/257-552 oder -523, E-Mail: ebh.akademie@bistum-mainz.de
am (MBN)
„Nacht der Solidarität" in Mainz (20.6.)
kfd und Missio unterstützen Aktionsbündnis gegen AIDS
Mainz. Mit einem Informationsstand am Samstag, 20. Juni, von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Kardinal Volk-Platz in Mainz wirbt die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Bistum Mainz gemeinsam mit der Vertreterin von Missio im Bistum Mainz, Schwester Annette Fleischhauer, für Solidarität mit AIDS-Kranken in Deutschland und der ganzen Welt. Anlässlich der „Nacht der Solidarität" des Aktionsbündnisses gegen AIDS soll gegen das Vergessen der AIDS-Katastrophe insbesondere im südlichen Afrika aufgerufen werden. Da gleichzeitig die 42. Mainzer Johannisnacht stattfindet, hoffen die Veranstalterinnen auf das rege Interesse der Besucher am Stand. Neben der Möglichkeit, den eigenen Handabdruck als Zeichen der Solidarität farbig zu hinterlassen, kann auch Kunsthandwerk aus Frauenkooperativen in Ruanda erworben werden.
Das katholische Hilfswerk Missio fordert im Rahmen der „Schutzengel-Aktion" die Solidarität der Gesellschaft mit Kindern, die ohne Eltern aufwachsen müssen, oder die selbst das HIV-Virus in sich tragen und auf medizinische Versorgung hoffen. Nur rund ein Drittel der Erkrankten im südlichen Afrika hat Zugang zu medizinischer Versorgung. Die kfd im Bistum Mainz konnte mit Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz in Ruanda ein Gesundheitszentrum aufbauen, das von einer katholischen Ordensgemeinschaft geführt wird.
tob (MBN)
Diözesan-Familienwallfahrt nach Marienthal (21.6.)
Gottesdienst mit Domkapitular em. Ernst Kalb / Gebete und Texte für den Frieden
Geisenheim. Domkapitular em. Ernst Kalb ist Hauptzelebrant und Prediger bei der Diözesan-Familienwallfahrt am Sonntag, 21. Juni, um 10.30 Uhr im Franziskanerkloster Marienthal im Rheingau. Kalb war bis Januar 2000 Dezernent für Schulen und Hochschulen im Bischöflichen Ordinariat Mainz. Um 8.00 Uhr besteht die Möglichkeit zur Schifffahrt von Bingen nach Geisenheim. Um 8.45 Uhr beginnt an der katholischen Kirche Geisenheim die Fußwallfahrt zum Kloster Marienthal. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet von der Katholischen Kirchenmusik Bingen. Nach dem Mittagessen sind für 13.00 Uhr Gebete und Texte für den Frieden vorgesehen; die Schlussandacht findet um 14.30 Uhr statt. Gebet und Schlussandacht werden von der Katholischen Kirchenmusik Worms-Herrnsheim gestaltet.
Hinweis: Weitere Informationen beim Referat Ehe- und Familienpastoral, Klaus Heizmann, Tel.: 06131/253-253, E-Mail: familienseelsorge@bistum-mainz.de
am (MBN)
Krankenwallfahrt nach Lourdes (1.-8.9.)
Angebot des Bistums Trier / Geistliche Leitung durch Weihbischof Brahm
Lourdes. Das Bistum Trier bietet vom 1. bis 8. September eine Krankenwallfahrt nach Lourdes an. Die geistliche Leitung übernehmen Weihbischof Robert Brahm und Pfarrer Joachim Weindorf. Für die Zugreise gibt es eine Zusteigemöglichkeit im Koblenzer Hauptbahnhof. Termin für die Wallfahrt als Flugreise ist 2. bis 7. September ab dem Flughafen Frankfurt/Hahn. Der Preis pro Person im Doppelzimmer beträgt 655 Euro. Anmeldeschluss ist der 30. Juni.
Hinweis: Bischöfliches Generalvikariat Trier, Abteilung Pastorale Felder - Pilgerreisen, Postfach 1340, 54293 Trier, Tel.: 0651/7105-592, E-Mail: pilgerfahrten@bistum-trier.de
tob (MBN)

Original
