Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 12, 25. März 2009

Bischöfliche Pressestelle Mainz, Leiter: Tobias Blum, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz
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Berichte

Benefiz-Dinner erbringt rund 200.000 Euro für den Dom 
Geplante Folge-Operation des Kardinals ist gut verlaufen 
Schwester Klemensia Kelen ist Misereor-Gast im Bistum 
Delegiertenversammlung der AG Verbände 
Gebetsgemeinschaft zur „Woche für das Leben" 
Tag der Arbeitnehmerpastoral im Mainzer Dom 
Diözesantag Schulpastoral zum Thema „Neue Medien" 
Ludwig Metzger-Preis für BDKJ Darmstadt

Vorschau

Jahrgedächtnis von Weihbischof Rolly (25.3.) 
Informationstag der Hospizgesellschaft in Mainz (28.3.) 
Passionskonzert im Mainzer Dom (29.3.) 
Passionskonzert des Marburger Bachchores (29.3.) 
Kardinal Schönborn zu Gast in Bad Wimpfen (4.4.) 
Heilige Woche im Kloster Bad Wimpfen (6.-12.4.)

Personalie

60. Priesterjubiläum von Pfarrer Heinz Bredel (2.4.)

 

Berichte

Rund 200.000 Euro für den Mainzer Dom

Benefiz-Dinner der Stiftung Hoher Dom zu Mainz im Favorite Parkhotel

Mainz, 24. März 2009: Rund 300 Gäste waren zum Benefiz-Dinner ins Mainzer Favorite Parkhotel gekommen. Auf der Bühne diskutierten (v.l.n.r.): Steffen Seibert, Jürgen Klopp und Generalvikar Dietmar Giebelmann.

Mainz, 24. März 2009: Rund 300 Gäste waren zum Benefiz-Dinner ins Mainzer Favorite Parkhotel gekommen. Auf der Bühne diskutierten (v.l.n.r.): Steffen Seibert, Jürgen Klopp und Generalvikar Dietmar Giebelmann.

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Mainz. Das Benefiz-Dinner der Stiftung Hoher Dom zu Mainz am Dienstagabend, 24. März, wird einen erwarteten Erlös von rund 200.000 Euro einbringen. Rund 300 Gäste waren in das Mainzer Favorite Parkhotel gekommen und hatten sich ein Vier-Gänge-Menü schmecken lassen, für das der Küchendirektor des Hotels, Helmut Danker, zusammen mit Johann Lafer vom Restaurant „Stromburg" in Stromberg, verantwortlich war. Veranstaltet wurde der Abend von der Stiftung Hoher Dom zu Mainz. Initiator des Abends war Professor Wolfgang Strutz, der Mitglied des Stiftertages der Domstiftung ist.

Als Ehrengast war der ehemalige Fußballtrainer des 1. FSV Mainz 05, Jürgen Klopp, eingeladen. Nach dem Hauptgang diskutierte er mit dem Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, zum Thema „Sind Fußballstadien die Kathedralen der Moderne?". „Fußball und Kirche sind keine feindlichen Brüder", betonte Giebelmann. „Alles, was Menschen eine Heimat gibt, hat mit Gott zu tun. Und genau das bietet auch der Fußball vielen Fans." Der Generalvikar sagte, dass die Kirche vom Fußball vor allem „Bekenntnis und Begeisterung" lernen könne. „Ich wünsche mir manchmal auch für unseren Glauben diese Begeisterung und diesen Mut zum Bekenntnis, wie wir ihn bei vielen fußballbegeisterten Menschen erleben können", sagte Giebelmann.

Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund, warb dafür, den Fußball „nicht so bitterernst zu nehmen". „Fußball ist in unserer Gesellschaft ganz schön aufgeblasen", sagte Klopp. Es gebe viele Dinge, die wichtiger seien. Mit der Rede vom „Fußballgott" habe er früher immer Schwierigkeiten gehabt, sagte Klopp. Inzwischen sehe er das aber gelassener. Die Leitung des Gesprächs hatte der ZDF-Moderator Steffen Seibert übernommen. ZDF-Intendant Professor Markus Schächter, der Vorsitzender der Mainzer Domstiftung ist, hatte die Gäste zu Beginn des Abends begrüßt.

Dankschreiben von Kardinal Lehmann

Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, hatte wegen seiner Operation vom 18. März nicht an dem Abend teilnehmen können. Generalvikar Giebelmann verlas einen Brief, in dem der Kardinal den Gästen des Benefiz-Dinners für ihr Engagement zu Gunsten des Mainzer Doms dankte. Darin heißt es: „Ich bin immer wieder überwältigt, auf welch hohes Interesse wir in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen und kulturellen Lebens stoßen. Es zeigt sich, dass die kulturell geprägte Zusammengehörigkeit, die durch die großen Schätze der Kunst und Religion gebildet wird, doch viel größer und intensiver ist, als wir manchmal in der Oberflächlichkeit unseres täglichen Lebens meinen. In der Tiefe hält uns vieles zusammen, was uns nicht immer bewusst ist. Um so wichtiger sind Jubiläen, die dies auch öffentlich zum Ausdruck bringen und nicht zuletzt darum eine Chance darstellen."

Weiter schreibt Lehmann: „Wir können ja auch nicht allein die Sorge für alle Schätze aus Kultur und Religion auf unseren eigenen Schultern tragen. Gerade der Dom war immer auch ein Zeichen der bürgerlichen Gemeinschaft und der Zusammenarbeit im Reich und im Staat. Heute setzen wir dies auf andere Weise fort, indem vor allem die Wirtschaft, die Banken, die großen Dienstleister, aber auch vieles, was zu unserem heutigen Leben gehört (Sport, Karneval, Lotto, Medien), sich an dem Erhalt und der Erneuerung unserer Kultur aktiv beteiligen. Deshalb möchte ich Ihnen an diesem Abend besonders herzlich danken. Dabei denke ich auch an die privaten Sponsoren, die zeigen, dass es nicht nur um institutionelle Hilfen geht, sondern dass hinter der Bereitschaft vieler ein lebhaftes Interesse besteht."

tob (MBN)

 

Geplante Folge-Operation gut verlaufen

Krankenhausaufenthalt von Kardinal Lehmann

Mainz. Kardinal Karl Lehmann, Bischof von Mainz, hat sich am Mittwoch, 18. März, nach der Notoperation vom 3. November 2008 einer Folge-Operation unterzogen. Eine Entzündung der Divertikel (gutartige Aussackungen der Darmwand) und ein Darmdurchbruch im Unterbauch (anfängliche Bauchfellentzündung) machten damals einen vorübergehenden „künstlichen Ausgang" notwendig, der nun rückverlagert wurde. Die Operation, die in einem Mainzer Krankenhaus stattfand, verlief nach den Aussagen des zuständigen Chefarztes erfolgreich. Nach der Entlassung aus der Klinik tritt Kardinal Lehmann den notwendigen Rehabilitationsaufenthalt an.

(MBN)

 

Förderung der Dorfentwicklung

Misereor-Gast Schwester Klemensia Kelen zu Gast im Bistum Mainz

Mainz, 23.3.2009: Schwester Klemensia Kelen ADM berichtete über die Lage der Menschen auf Sumba/Indonesien

Mainz, 23.3.2009: Schwester Klemensia Kelen ADM berichtete über die Lage der Menschen auf Sumba/Indonesien

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Mainz. Über die Situation der Menschen auf Sumba/Indonesien hat der diesjährige Misereor-Gast im Bistum Mainz, Schwester Klemensia Kelen ADM, am Montag, 23. März, im Erbacher Hof in Mainz berichtet. Schwester Klemensia gehört der Schwesternkongregation von der Liebe zum kostbaren Blut (ADM) an, die auf der Insel Sumba die Stiftung „Yayasan Seraphin" trägt. Diese vom katholischen Hilfswerk Misereor unterstützte Stiftung fördert die Dorfentwicklung und Ernäherungssicherung auf der immer wieder von großen Trockenzeiten und Hungerperioden betroffenen indonesischen Insel, die zwischen Bali und Timor liegt. In der Region leben vor allem Kleinbauernfamilien.

Neben einem Waisenheim und einer Ausbildungsstätte für Jugendliche unterhält die Stiftung unter anderem eine Hauswirtschaftsschule auf Sumba, deren Leiterin Schwester Klemesia bis November 2008 war. An dieser Schule können beispielsweise besonders begabte Mädchen nach ihrem Schulabschluss eine Ausbildung zur Haushaltslehrerin machen. „Es ist uns wichtig, den jungen Frauen Bildung zu vermitteln und eine Ausbildung zu ermöglichen, damit sie dies ihrerseits ihren Kindern weitergeben können", berichtete Schwester Klemensia, die mehrere Jahre im diözesanen Bildungswerk für pastorale und soziale Arbeit in Mittelsumba Kursleiterin für Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Familienplanung und Vorbereitung auf das Leben in der Familie war.

Darüber hinaus unterstütze ihre Schwesterngemeinschaft Dorfgemeinschaften: „Die Menschen sollen lernen, trotz Wassermangels auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und für Hygiene und sauberes Wasser zu sorgen." Eine wichtige Voraussetzung dafür sei, dass in einer Dorfgemeinschaft Einigkeit darüber herrscht, die Lebenssituation zu verändern. „Unser Ziel ist es, das Bewusstsein der Menschen für die Ursachen ihrer sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Probleme zu wecken und die allgemeinen Lebensbedingungen in Gemeinschaftsarbeit zu verbessern", sagte Schwester Klemensia. Seit Dezember 2008 arbeitet sie in West-Timor, wo sie als Oberin im verarmten Grenzgebiet zu Ost-Timor eine neue Ordensstation aufbauen soll. Das Problem dieser Region sei der Mangan-Abbau, der zur Abholzung der Wälder und damit zu einem immer stärkeren Wassermangel führe, berichtete Schwester Klemensia.

Misereorkollekte am fünften Fastensonntag (29.3.)

Am fünften Fastensonnstag, 29. März, wird in den Gottesdiensten in allen katholischen Kirchen Deutschlands für die Arbeit von Misereor gesammelt. Die 51. Misereor-Fastenaktion trägt die Überschrift „Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können". Das katholische Hilfswerk nimmt mit der diesjährigen Aktion Hungerkatastrophen in den Blick, die aufgrund des Klimawandels und seiner Folgen wie Dürren, Überschwemmungen oder Wirbelstürmen verstärkt auftreten. Mit seiner Projektarbeit will Misereor dabei den Kampf der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika gegen die Auswirkungen des Klimawandels unterstützen.

Das 1958 von den deutschen Bischöfen ins Leben gerufene Hilfswerk Misereor mit Sitz in Aachen hat seit seiner Gründung über 96.000 Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien mit über 5,6 Milliarden Euro gefördert. Im Jahr 2008 konnte das Hilfswerk rund 52,7 Millionen Euro an Spenden einnehmen. Im Bistum Mainz erbrachte die Misereor-Kollekte im vergangenen Jahr 606.000 Euro (2007: 668.000 Euro). Darüber hinaus wurden 2008 aus der Diözese Mainz weitere 930.000 Euro direkt an Misereor gespendet (2007: 772.000 Euro).

Neben der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit hat Misereor den Auftrag, mit Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit die deutsche Öffentlichkeit über die Situation der Armen zu informieren. Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor wurde als „Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt" gegründet. Den Namen schlug der Kölner Kardinal Joseph Frings vor; er geht auf das Jesuswort „Misereor super turbam" - „Ich habe Mitleid mit den Menschen" zurück.

Hinweis: Weitere Informationen zu Misereor und zur diesjährigen Fastenaktion unter Tel.: 0241/442-132 oder -133 sowie im Internet unter www.misereor.de. Spendenkonto: Kontonummer 101010 bei der Pax Bank, BLZ 37060193

am (MBN)

 

Religiöse Arbeit in den Verbänden

Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Verbände

Mainz. Bei ihrer Delegiertenversammlung am Montag, 23. März, im Erbacher Hof in Mainz haben sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Verbände des Bistums Mainz unter anderem mit dem Thema „Geistliche Impulse und theologisches Arbeiten in den Verbänden" beschäftigt. Der Referent des Abends, Rainer Stephan, im Bischöflichen Ordinariat zuständig für Gemeindekatechese und Erwachsenenkatechumenat, unterstrich, dass über die Heilige Schrift in jedem Verband der Einstieg in religiöses Arbeiten gefunden werden könne. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass über das Lesen von Bibeltexten ein guter Austausch über den Glauben möglich ist", sagte Stephan. Dafür müsse man kein ausgebildeter Theologe sein. Es sei wichtig, in den Verbänden Zeiträume zu schaffen, um sich über den Dialog mit anderen mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen. „,Religiöses Arbeiten' ist für mich ein Versuch, in das Geheimnis des Glaubens und unseres Lebens einzusteigen", sagte Stephan.

Geleitet wurde die Sitzung von der Vorsitzenden der AG Verbände, Bianka Mohr, die Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist. In der AG Verbände sind 22 eigenständige katholische Verbände zum gegenseitigen Austausch und zur projektorientierten Zusammenarbeit zusammengeschlossen. Neu aufgenommen in die Arbeitsgemeinschaft wurde im Rahmen der Sitzung der Verein Katholischer Deutscher Lehrerinnen; Diözesanvorsitzende ist Petra Neymeyr.

am (MBN)

 

Gemeinschaft im Gebet - Kranke und Gesunde (ab 25.4.)

Aktion des Seelsorgedezernates zur diesjährigen Woche für das Leben 2009

Mainz. Das Dezernat Seelsorge im Bischöflichen Ordinariat lädt in diesem Jahr zu einer Gebetsgemeinschaft im Rahmen der „Woche für das Leben" 2009 im Bistum Mainz ein. Mit Blick auf die diesjährige Veranstaltungswoche (25. April bis 2. Mai) sind alle Pfarrgemeinden, Dienste und Einrichtungen der Seelsorge und der Caritas sowie Krankenhäuser, Sozialstationen, Alten- und Pflegeheime, Vereinigungen, Gruppen und Initiativen im Bistum Mainz zur aktiven Teilnahme bei der „Gemeinschaft im Gebet - Kranke und Gesunde" aufgerufen. Mit diesem Angebot werden das Leitthema für die Jahre 2008-2010 „Gesund oder krank - von Gott geliebt" und das Jahresmotto für 2009 „Gemeinsam mit Grenzen leben" aufgegriffen. Für die Aktion wurde ein Gebetstext und ergänzendes Bildmaterial vorbereitet.

In der Einladung zur Teilnahme und Mitwirkung bei der Gebetsgemeinschaft heißt es: „Wir sind überzeugt, dass das gemeinsame Gebet im Gottesdienst, in der Familie und am Krankenbett Ausdruck gelebter Gemeinschaft ist. Miteinander und füreinander beten hilft mit, die Grenzen zwischen Kranken und Gesunden zu überwinden und Solidarität zu stiften." Die „Gemeinschaft im Gebet" wird am Samstag, 25. April, im Rahmen der „Stunde der Kirchenmusik" um 18.00 Uhr im Mainzer Dom eröffnet. Damit nimmt die Gebetsgemeinschaft im Bistum Mainz von der Bischofskirche, dem 1000-jährigen Mainzer Dom, ihren Ausgang.

Hinweise:

  • Weitere Informationen sind auf der Homepage des Bistums Mainz unter www.bistum-mainz.de (Stichwort: Woche für das Leben im Bistum Mainz) verfügbar. Dort gibt es Informationen zu den Materialien, Aktionsvorschläge und die Gelegenheit, Materialien direkt zu bestellen.
  • Ansprechpartner im Dezernat Seelsorge sind: Ordinariatsrat Hans Jürgen Dörr und Alexandra Reuter (Sekretariat), Tel. 06131/253-250, E-Mail: wochefuerdasleben@bistum-mainz.de

hjd (MBN)

 

Blick hinter die Kulissen

Tag der Arbeitnehmerpastoral im Mainzer Dom und im Haus am Dom

Mainz. Rund 40 Personen haben an der Führung „Berufe im Dom. Die andere Domführung" am Donnerstag, 19. März, teilgenommen. Die Führung fand im Rahmen des Tags der Arbeitnehmerpastoral anlässlich des Jubiläums „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom" statt; der Tag selbst stand unter der Überschrift „Ich baue eine Kathedrale...". Als „Blick hinter die Kulissen" solle die Führung dazu dienen, die verschiedenen Berufe im Mainzer Dom kennen zu lernen, sagte Domdekan Prälat Heinz Heckwolf bei seiner Begrüßung. Insgesamt arbeiten rund 50 Personen für den Mainzer Dom.

Bei der als Stationengang angelegten Führung fanden Begegnungen mit Domküster Frank Wiegand, Domkapellmeister Professor Mathias Breitschaft, Domorganist Albert Schönberger, Steinmetzmeister Michael Schmitt sowie mit den Domhandwerkern Konrad und Theodor Schué statt, die den Teilnehmern der Führung jeweils ihr Arbeitsgebiet vorstellten. Wiegand unterstrich, dass ihm das Arbeiten im Mainzer Dom „mit seiner einzigartigen Atmosphäre" eine große Freude bereitete. Breitschaft hob hervor, dass sich in den Domchören - Mainzer Domchor, Domkantorei St. Martin und Mädchenchor am Dom und St. Quintin - rund 360 Sängerinnen und Sänger ehrenamtlich engagierten. „Es freut mich immer wieder aufs Neue, wenn ich sehe, welche Opfer die Kinder zu bringen bereit sind, um in den Domchören mitzusingen; auch beobachte ich ein hohes Verantwortungsbewusstsein bei den jungen Sängerinnen und Sängern", sagte Breitschaft. Nachdem Domorganist Schönberger den Teilnehmern die Orgel in der Gotthard-Kapelle des Domes vorgestellt hatte, informierte Steinmetzmeister Schmitt über die laufenden Restaurierungsmaßnahmen am Dom. Darüber hinaus wies Steinmetz Jürgen Walter darauf hin, dass die Domrenovierung im Wesentlichen mit den festangestellten Mitarbeitern der Dombauhütte durchgeführt werde, bei der neben Steinmetzen und Steinbildhauern auch Maler, Schreiner und Heizungsmonteure beschäftigt seien. Zum Abschluss der Führung stellten Konrad und Theodor Schué unter anderem die Beschallungsanlage des Mainzer Domes vor. Sie sind zudem für die Elektroinstallationen und die Sanitäranlagen im Dom verantwortlich.

Veranstaltet wurde der Tag der Arbeitnehmerpastoral vom Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz, von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) sowie vom Kolpingwerk. Der Tag begann mit einer „Frühschicht" im Ostchor des Mainzer Domes, der sich ein „Arbeitsfrühstück" im Haus am Dom anschloss, wo es unter anderem Gespräche und Impulse zur Ausstellung „Gute Arbeit - unser Anliegen" gab. Nach einem Mittagsimpuls zum Thema Berufs- und Arbeitswelt, den Domorganist Schönberger musikalisch gestaltete, wurde in der Marienkapelle des Mainzer Domes ein „Impuls am Ketteler-Grab" gefeiert. Der Tag endete mit einer Eucharistiefeier zum Hochfest St. Josef mit Domdekan Heckwolf.

Hinweis: Weitere Informationen zum Jubiläum „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom" auch im Internet unter www.bistum-mainz.de/domjubilaeum

am (MBN)

 

Chancen der „Neuen Medien" nutzen

Neunter Diözesantag der Schulpastoral im Bistum Mainz

Mainz. Anregungen zur Nutzung der Chancen, die mit den so genannten „Neuen Medien" wie Internet und Mobiltelefon verbunden sind, bot der neunte Diözesantag der Schulpastoral am Freitag, 20. März, im Erbacher Hof in Mainz. Hannah Hoffmann von der Arbeitsgruppe Medienpädagogik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wies in ihrem einleitenden Vortrag darauf hin, dass bei den „Neuen Medien" oft nur über die Risiken gesprochen werde. Wörtlich sagte sie: „In der Schule sollten die Medienwelten der Kinder miteinbezogen werden, weil es auch die Lebenswelten der Kinder sind." Daher sei es notwendig, den Kindern und Jugendlichen „Medienkompetenz durch Medienerziehung zu vermitteln".

Die Schüler sollten lernen, sich bewusst und kritisch mit ihren Medienerlebnissen auseinander zu setzen, sagte Hoffmann. Bei der Integration der Neuen Medien in den Schulalltag sei es wichtig, der Mediennutzung eine Struktur zu geben und klare Grenzen aufzuzeigen. Hoffmann wies unter anderem auf spezielle Internetangebote für Kinder und Jugendliche hin, „in denen sich die Jugendlichen frei und selbstbewusst bewegen können". Für Lehrer und Eltern sei es notwendig, sich über die „Neuen Medien" weiterzubilden, „um den Kindern und Jugendlichen kompetent begegnen zu können". Zum Problem würden die „Neuen Medien" vor allem dann, wenn sie zu „Zeitdieben" oder zu „Ersatzwelten" würden. In einem zweiten Vortrag sprach Klaus Wölfling von der Spielsuchtambulanz der Universität Mainz zum Thema „Spielsucht im Internet - Suchtgefahren kennen lernen". Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Einblicke in die Medienwelt Jugendlicher zu vertiefen.

Zu Beginn hatte Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr, der Bischofsvikar für Jugendseelsorge im Bistum Mainz ist, die rund 80 Schulseelsorger aus dem Bistum Mainz begrüßt. Er wies darauf hin, dass das Bischöfliche Jugendamt zusammen mit dem Dezernat Schulen und Hochschulen gemeinsam Veranstalter des Diözesantags ist, „da sie in den Kindern und Jugendlichen eine natürliche Schnittmenge haben". Ordinariatsdirektorin Dr. Gertrud Pollak, Dezernentin für Schulen und Hochschulen im Bistum Mainz, betonte die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Bischöflichem Jugendamt und Schuldezernat.

tob (MBN)

 

Ludwig Metzger-Preis für BDKJ Darmstadt

Laudatio von Generalvikar Giebelmann / 10.000 Euro Preisgeld

Darmstadt. Der Dekanatsverband Darmstadt des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist mit dem Ludwig Metzger-Preis der Sparkasse Darmstadt ausgezeichnet worden. Der Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wurde im Rahmen eines Festaktes am Donnerstag, 19. März, in Darmstadt übergeben. Die Sparkasse zeichnet mit dem Ludwig Metzger-Preis gemeinnützige Organisationen aus, die im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement zum Wohle der Gemeinschaft beigetragen haben. Insgesamt wurden von der Sparkasse Darmstadt rund 75.000 Euro an 18 Organisationen aus der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg vergeben. Der BDKJ Darmstadt gehört zu den Hauptpreisträgern.

In seiner Laudatio wies der Generalvikar des Bistums Mainz, Prälat Dietmar Giebelmann, darauf hin, dass sich der BDKJ Darmstadt mit seinem Engagement im Bereich der Ferienbetreuung für Kinder um den Ludwig Metzger-Preis beworben habe. Mit seinen 540 Betreuungsplätzen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren sei der BDKJ der „derzeit größte Anbieter von außerschulischen Freizeit- und Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche in Darmstadt", sagte Giebelmann. Die vor allem von Ehrenamtlichen getragenen Angebote seien „Zeichen und Ausdruck für eine weltoffene Kirche", die sich nicht nur an katholische Kinder richte. „Sie ermöglichen es allen Kindern, gelebte christliche Werte wie Gemeinschaftssinn, Teamwork, Solidarität und Toleranz kennen zu lernen und zu erleben. Diese Werte haben für eine gelingende Gesellschaft zentrale Bedeutung", betonte der Generalvikar.

am (MBN)

 

Vorschau

Jahrgedächtnis von Weihbischof Rolly (25.3.)

Im Dezember 2008 wurde Grabplatte in der Bischofsgruft befestigt

Der 2008 verstorbene Mainzer Weihbischof Wolfgang Rolly.

Der 2008 verstorbene Mainzer Weihbischof Wolfgang Rolly.

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Mainz. Vor einem Jahr, am 25. März 2008, starb der ehemalige Weihbischof des Bistums Mainz, Wolfgang Rolly. In einem Gottesdienst am Mittwoch, 25. März, um 7.00 Uhr in der Bischofsgruft feiert Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr in Konzelebration mit dem Mainzer Domkapitel einen Gottesdienst für den Verstorbenen. Weihbischof Rolly hatte das Gremium von 1986 bis 2003 als Domdekan geleitet.

Anfang Dezember 2008 ist die Grabplatte auf dem Grab von Weihbischof Rolly in der Bischofsgruft unter dem Hauptaltar angebracht worden. Die Bronzeplatte wurde von Andreas Schmitz, Steinmetz und -bildhauer der Mainzer Dombauhütte, gestaltet und bei der Firma Josef Christ in Daxweiler gegossen. Sie zeigt neben den Lebensdaten, dem Bischofswappen und dem Wahlspruch Rollys eine Bischofsmitra und einen Bischofsstab. Als Vorbild für die Gestaltung dienten Schmitz reliefartige Zeichnungen, die in der Festschrift zum 70. Geburtstag von Weihbischof Rolly mit dem Titel „In der Kraft, die weiterträgt" abgebildet sind.

Wolfgang Rolly wurde am 25. November 1927 in Darmstadt geboren. Nach Abschluss seines Theologiestudiums an den Universitäten in Mainz und München und an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt wurde er am 28. Februar 1953 im Mainzer Dom durch Bischof Dr. Albert Stohr zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Lampertheim-St. Andreas und Gießen-St. Bonifatius (1953-1959) wirkte Rolly von 1959 bis 1972 als Religionslehrer an der Maria Ward-Schule in Mainz. In dieser Zeit am Mädchengymnasium war Rolly von 1965 bis 1971 auch Bundeskaplan im „Heliand"-Bund der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ). Im Januar 1972 war er zum Sekretär des Priesterrates im Bistum Mainz gewählt worden.

Am 2. Juli 1972 wurde Rolly im Mainzer Dom von Kardinal Hermann Volk zum Bischof geweiht. Sein Wahlspruch als Bischof lautete „Cum Christo trans muros - Mit Christus über alles Trennende". Nach seiner Weihe war er im Bistum Mainz als Bischofsvikar für die Pastoralen Räte sowie für den Bereich Weiterbildung und Erwachsenenbildung zuständig. 1978 wurde er als Domkapitular Mitglied des Mainzer Domkapitels. Im Jahr 1986 wurde er zum Domdekan gewählt. Als Bischofsvikar für die Pastoralen Räte im Bistum Mainz wurde er 1991 entpflichtet.

Von 1972 bis 1975 nahm Rolly an der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland teil. In der Deutschen Bischofskonferenz war er Mitglied der Pastoralkommission, wo er von 1979 bis 1986 als „Jugendbischof" die Unterkommission „Jugend" der Pastoralkommission leitete. Ab 1988 war er Mitglied der Publizistischen Kommission. Außerdem war Weihbischof Rolly Mitglied und lange Jahre stellvertretender Vorsitzender der Kommission „Erziehung und Schule" der Deutschen Bischofskonferenz. Zweimal (1977 und 1987) war er von der Deutschen Bischofskonferenz zur Teilnahme an der Weltbischofssynode nach Rom entsandt worden. Am 20. Februar 2003 wurde Rolly nach Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren als Weihbischof emeritiert und am 30. April 2003 als Domdekan und Bischofsvikar. Rolly starb am 25. März 2008 im Alter von 80 Jahren und wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am 4. April 2008 in der Bischofsgruft des Mainzer Domes beigesetzt.

am (MBN)

 

Informationen über Hospizarbeit (28.3.)

„Tag der Begegnung" der Mainzer Hospizgesellschaft

Mainz. In den Räumen der evangelischen Johannisgemeinde in Mainz findet am Samstag, 28. März, von 12.00 bis 17.00 Uhr der „Tag der Begegnung" der Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e.V. statt. Nach der musikalischen Eröffnung informiert die Hospizgesellschaft über ihre Arbeit; zudem können Frühlingsgestecke, kleine Osterbasteleien und Konfitüren erworben werden, deren Erlös für die ambulante Hospizarbeit bestimmt ist. Um 15.00 Uhr ist dann ein ökumenischer Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Patienten des Jahres 2008 vorgesehen.

Hinweis: Weitere Informationen beim Mainzer Hospiz, Gaustraße 28, 55116 Mainz, Tel.: 06131/235531, E-Mail: seitz@mainzer-hospiz.de, Internet: www.mainzer-hospiz.de

am (MBN)

 

Passionskonzert im Mainzer Dom (29.3.)

Auf dem Programm steht u.a. das „Stabat mater" von Giambattista Pergolesi

Mainz. Im Mittelpunkt des Domkonzertes zur Passionszeit am Sonntag, 29. März, um 17.00 Uhr im Mainzer Dom steht in diesem Jahr der Mädchenchor am Dom und St. Quintin, der zusammen mit Dorothee Laux, Sopran, Patricia Roach, Alt, und dem Mainzer Kammerorchester das „Stabat mater" von Giambattista Pergolesi aufführen wird; die Leitung hat Domkantor Karsten Storck. Zuvor erklingt das Chorwerk „Der 13. Psalm" von Johannes Brahms für Mädchenchor und Orchester.

Im zweiten Teil des Passionskonzertes wird die Domkantorei St. Martin unter Leitung von Domkapellmeister Professor Mathias Breitschaft die „Matthäuspassion" von Heinrich Schütz aufführen. Die Solisten sind Daniel Käsmann, Evangelist, Clemens Breitschaft, Christus-Worte, Dominik Geiger, Pilatus und Petrus, sowie weitere Chorsolisten. Das Werk gilt als Höhe- und Endpunkt der unbegleiteten A-cappella-Vertonungen der großen Passionsberichte.

Hinweis: Der Eintritt kostet zehn Euro (Sitzplatz) bzw. fünf Euro (Stehplatz). Eintrittskarten sind bei der Dominformation, Markt 10, Tel.: 06131/253412, im Infoladen des Bistums Mainz, Heiliggrabgasse 8, Tel.: 06131/253-888, und an der Abendkasse erhältlich.

am (MBN)

 

Passionskonzert des Marburger Bachchores in Bad Nauheim (29.3.)

Aufführung der Karfreitagsresponsorien von Jan Dismas Zelenka in St.Bonifatius-Kirche

Bad Nauheim. Der Marburger Bachchor singt am Sonntag, 29. März, um 16.00 Uhr die Karfreitagsresponsorien von Jan Dismas Zelenka in der St. Bonifatius-Kirche in Bad Nauheim. Bei dem Konzert werden die neun Karfreitagsresponsorien im Wechsel mit den sieben Stücken der modernen Orgelkomposition „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz" dargeboten, die 1996 von Ruth Zechlin geschrieben wurde. An der Orgel wird der Kantor der Marburger Elisabeth-Kirche, Nils Kuppe, zu hören sein. Die musikalische Leitung hat Regionalkantor Nicolo Sokoli aus Bad Nauheim. Die Eintrittspreise liegen bei zwölf Euro zehn Euro mit Ermäßigung.

Jan Dismas Zelenka, ein Zeitgenosse von Johann Sebastian Bach, war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein nahezu unbekannt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die vor allem liturgisch gebundene Musik des am Dresdner Hof wirkenden katholischen Kirchenmusikers im protestantischen Sachsen außerhalb der Gottesdienste der kurfürstlichen Familie keine allgemeine Verbreitung finden konnte. Die Aufführung von Werken Zelenkas steht beim Marburger Bachchor in langer Tradition: Zusammen mit seinem ehemaligen künstlerischen Leiter Wolfram Wehnert war der Chor maßgeblich an der Wiederentdeckung seiner Musik ab den 1970er Jahren beteiligt. Die Karfreitagsresponsorien sind Antwortgesänge auf Lesungen und gehören zur Liturgie der Kartage.

Hinweis: Regionalkantorat Bad Nauheim, Regionalkantor Nicolo Sokoli, Karlstr. 35, 61231 Bad Nauheim, Tel.: 06032/9313-43 Fax: 06032/9313-12

ns (MBN)

 

Kardinal Schönborn kommt nach Bad Wimpfen (4.4.)

Traditionelles Schlesier-Treffen / Pontifikalamt in der Stiftskirche

Bad Wimpfen. Der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, ist am Freitag, 3., und Samstag, 4. April, zu Gast in Bad Wimpfen. Er spricht bei der religiösen Tagung, zu der seit fast 60 Jahren die Vereinigung Katholischer Edelleute Schlesiens gemeinsam mit dem Verein der Schlesischen Malteser-Ritter regelmäßig für Palmsonntag einlädt. Aufgrund der Verbundenheit mit Abt Albert Schmitt und den Grüssauer Mönchen ist die Stiftskirche St. Peter in Bad Wimpfen ein Treffpunkt für schlesische Katholiken geworden. Die Tagung ist nicht öffentlich, allerdings zelebriert Kardinal Schönborn am 4. April um 8.30 Uhr ein Pontifikalamt in der Stiftskirche. Am Palmsonntag, 5. April, um 9.15 Uhr, ist Palmweihe, Prozession und Hochamt mit Konsistorialdekan Professor Dr. Hubertus Drobner in der Stiftskirche St. Peter.

mw (MBN)

 

Heilige Woche im Kloster Bad Wimpfen

Geistliche Einführungen von Weihbischof em. Pfarrer Franziskus Eisenbach

Bad Wimpfen. Das Kloster Bad Wimpfen lädt zur Mitfeier der Karwoche von Montag, 6., bis Sonntag, 12. April ein. Im Mittelpunkt stehen die Gottesdienste und das Stundengebet in der Stiftskirche St. Peter. Von Dienstag, 7., bis Donnerstag, 9. April, sind jeweils vormittags um 10.00 Uhr und nachmittags um 15.00 Uhr geistliche Einführungen unter dem Leitwort „Passion aus Leidenschaft" vorgesehen. Die sechs Vorträge Gästehaus hält Weihbischof em. Pfarrer Dr. Franziskus Eisenbach.

Hinweis: Anmeldung für Hausgäste und Information: Kloster Bad Wimpfen, Lindenplatz 7, 74206 Bad Wimpfen, Tel.: 07063/9704-23, Fax: 07063/9704-14, E-Mail: kloster-bad-wimpfen@malteser-werke.de

mw (MBN)

 

Personalie

60 Jahre Priester (2.4.)

Pfarrer i.R. Heinz Bredel feiert Jubiläum mit Weihbischof Guballa

Mainz. Pfarrer i.R. Heinz Bredel begeht am Donnerstag, 2. April, sein 60-jähriges Priesterjubiläum. Aus diesem Anlass feiert Weihbischof Dr. Werner Guballa, der auch Bischofsvikar für die Geistlichen ist, mit Bredel einen Gottesdienst am 2. April um 10.00 Uhr in der Gotthardkapelle des Mainzer Domes.

Heinz Bredel wurde am 7. Oktober 1920 in Mainz geboren und am 2. April 1949 durch den damaligen Bischof von Mainz, Albert Stohr, im Mainzer Dom zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren unter anderem in Mühlheim, Bischofsheim, Schwabenheim und Herbstein wurde Bredel 1960 Pfarrer in Sprendlingen/Rheinhessen. Von 1975 bis 1988 war Bredel als Pfarrer in Hirschhorn tätig. Am 1. August 1988 trat Bredel in den Ruhestand; er lebt heute in Mainz.

am (MBN)