Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 10, 11. März 2009

Bischöfliche Pressestelle Mainz, Leiter: Tobias Blum, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz
Postanschrift: Postfach 1560, 55005 Mainz, Tel. 06131/253-128 oder -129,
Fax 06131/253-402, E-Mail: pressestelle@bistum-mainz.de

 

Berichte

Das Bistum Mainz auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung 
Lehmann würdigt Katholische Akademien 
Brand im St. Hildegardis-Krankenhaus Mainz 
Martinus-Bibliothek zeigt Paulus-Darstellungen 
Aktion „Mein Stück Dom" der Mainzer Rhein-Zeitung 
Bilanz zum Rechtshilfefonds Ingelheim 
Übungs-CDs mit Kantillationen für die Heilige Woche 
Rund 1.900 Anmeldungen zum Autofasten 
Neue Internetplattform www.katholische-schulen.de

Vorschau

„Kirche&Co" feiert zehnjähriges Bestehen (13.3.) 
Diözesantag zur Medienwelt von Jugendlichen (20.3.)

Personalien

Eberhard von Alten neuer Finanzdirektor des Bistums 
Bundesverdienstkreuz für Hartmut Zielke

 

Berichte

1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung (14.-22.3.)

Das Bistum Mainz präsentiert sich in Halle 1b an Stand 24 mit vielen Mitmach-Aktionen

Mainz. Das Bistum Mainz stellt das diesjährige Jubiläum „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom" in den Mittelpunkt seines Auftritts bei der Rheinland-Pfalz-Ausstellung, die von Samstag, 14., bis Sonntag, 22. März, auf dem Messegelände in Mainz-Hechtsheim stattfindet. Dort gibt es vielfältige Informationen zum Mainzer Dom und den zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Außerdem werden die Besucher am Bistumsstand zu verschiedenen Mitmach-Aktionen rund um den Mainzer Dom eingeladen. Das Bistum Mainz ist nach einer Pause im vergangenen Jahr bereits zum 13. Mal mit einem eigenen Stand bei der Rheinland-Pfalz-Ausstellung vertreten, die mit über 750 Ausstellern auf über 30.000 Quadratmetern Hallenfläche die größte Verbrauchermesse in Rheinland-Pfalz ist.

Am Bistumsstand können sich die Besucher neben der Martinsstatue vom Dach des Mainzer Doms fotografieren lassen. Das Erinnerungsfoto von diesem virtuellen Spaziergang kann jeder Teilnehmer als Titelfoto des „Domkuriers" mit nach Hause nehmen. Außerdem können die Besucher einem echten Steinmetz über die Schulter schauen: An allen Ausstellungstagen werden Steinmetze an einem Dom-Relief arbeiten. Daneben besteht für die Standbesucher die Möglichkeit, sich in einem großen Sandstein im wahrsten Sinne des Wortes zu „verewigen": Der Stein wird im Anschluss an die Ausstellung im Mainzer Dom verbaut. Neben den Mitarbeitern der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und der Dotation werden regelmäßig Vertreter der Bistumsleitung als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Domjubiläum „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom"

Das Bistum Mainz feiert das 1.000-jährige Jubiläum der Vollendung des Mainzer Domes unter Erzbischof Willigis (um 940-1011) noch bis zum 15. November mit zahlreichen Veranstaltungen. Das Jubiläum steht unter dem Leitwort „Denn der Tempel Gottes ist heilig - und das seid ihr" (1 Kor 3,17) aus dem ersten Korintherbrief. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird eine Geistliche Feier am Sonntag, 11. Oktober, im Mainzer Dom sein, bei der Kardinal Karl Lehmann den Festvortrag halten wird. Die Geistliche Feier wird vom SWR live übertragen. Für Freitag, 14. August, ist in Mainz die Übergabe der Sonderbriefmarke der Deutschen Post zum Domjubiläum an Kardinal Lehmann vorgesehen. Von Freitag, 28., bis Sonntag, 30. August, steht außerdem das Treffen der deutschsprachigen Dombauhütten in Mainz mit einem Handwerkermarkt auf dem Programm, bei dem ein Modell des Mainzer Willigis-Domes erstellt wird. Den Abschluss des Domjubiläums markiert am Sonntag, 15. November, ein Festgottesdienst im Mainzer Dom, der vom ZDF live übertragen wird.

Kardinal Lehmann hatte bei der Vorstellung des Jubiläumsprogramms Anfang Dezember 2008 darauf hingewiesen, dass das Domjubiläum in Verbindung mit dem Baubeginn im Jahr 975 unter Erzbischof Willigis und dem endgültigen Abschluss der Bauarbeiten und der feierlichen Weihe im Jahr 1036 unter Erzbischof Bardo gesehen werden müsse. Mit dem aktuellen Jubiläum schließe das Bistum daher an die Feierlichkeiten aus dem Jahr 1975 zum 1.000-jährigen Jubiläum des Baubeginns an. Konkreter Anlass des Jubiläums 2009 ist der Abschluss der Bauarbeiten am Mainzer Dom, der jedoch sofort wieder abbrannte. Am 29. bzw. 30. August des Jahres 1009 fiel der von Erzbischof Willigis erbaute Dom einem Brand zum Opfer. Historisch nicht geklärt werden kann, ob der Mainzer Dom zu diesem Zeitpunkt bereits geweiht war.

Hinweise:

tob (MBN)

 


Lehmann: Meilenstein beim Aufbau der Bundesrepublik

Leiterkreis der Katholischen Akademien tagt in Mainz / Nuntius ist erstmals zu Gast

Mainz, 9. März 2009: Treffen des Leiterkreises der Katholischen Akademien in Deutschland (v.l.n.r.): Vorsitzender Professor Dr. Peter Reifenberg aus Mainz, Dr. Michael Schlagheck aus dem Bistum Essen (stv. Vorsitzender), Kardinal Karl Lehmann, der Apostolische Nuntius Erzbischof Jean-Claude Périsset, und Pfarrer Thomas Herkert aus Freiburg (stv. Vorsitzender).

Mainz, 9. März 2009: Treffen des Leiterkreises der Katholischen Akademien in Deutschland (v.l.n.r.): Vorsitzender Professor Dr. Peter Reifenberg aus Mainz, Dr. Michael Schlagheck aus dem Bistum Essen (stv. Vorsitzender), Kardinal Karl Lehmann, der Apostolische Nuntius Erzbischof Jean-Claude Périsset, und Pfarrer Thomas Herkert aus Freiburg (stv. Vorsitzender).

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Mainz. Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, hat die Arbeit der Katholischen Akademien in Deutschland mit Blick auf das 60-jährige Bestehen der Bundesrepublik Deutschland als „Meilenstein im inneren, besonders geistigen Aufbau unseres Landes" bezeichnet. Zum Auftakt des Frühjahrstreffens des Leiterkreises der Katholischen Akademien im Erbacher Hof in Mainz am Montag, 9. März, dankte er den Mitarbeitern in den Einrichtungen in einem Grußwort für ihr vielfältiges Engagement. Die Akademien seien „wichtige Vermittlungsinstrumente zwischen Kirche und Welt", betonte Lehmann. Ihre Aufgabe sei es, „manche Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft überwinden zu helfen", ohne dabei nur aktuellen Trends und Stimmungen zu folgen.

An dem Treffen hat auch der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, teilgenommen. Nach Auskunft des Mainzer Akademiedirektors Professor Dr. Peter Reifenberg, der 2006 den Vorsitz des Leiterkreises übernommen hat, ist Périsset der erste Apostolische Nuntius, der an einem Treffen des Gremiums teilnimmt. Im Leiterkreis sind 26 katholische Akademien in Deutschland sowie drei im deutschsprachigen Ausland (Brixen, Graz und Zürich) zusammengeschlossen.

Der Nuntius hatte zu Beginn des Treffens einen Vortrag über Aufgabe und Bedeutung der vatikanischen Diplomatie gehalten. Am Abend feierte Périsset zusammen mit dem Generalvikar des Bistums Mainz, Prälat Dietmar Giebelmann, und den Teilnehmern in der Ostkrypta des Mainzer Domes einen Gottesdienst. Anschließend traf sich der Nuntius mit den Akademieleitern zu einem Meinungsaustausch.

tob (MBN)

 

Dank an Mitarbeiter und Rettungskräfte

Ursache für Feuer im Mainzer St. Hildegardis-Krankenhaus war Brandstiftung

Mainz. „Wir sind sehr dankbar, dass durch den großen und beherzten Einsatz sowohl der Mitarbeiter als auch der Rettungskräfte das Schlimmste verhindert werden konnte." Das sagte Dr. Hans-Jürgen Hennes, Medizinischer Geschäftsführer des Caritas-Werkes St. Martin, am Mittwoch, 4. März, vor Journalisten über den Brand, der am Freitag, 27. Februar, im Mainzer St. Hildegardis-Krankenhaus ausgebrochen war. Das St. Hildegardis-Krankenhaus ist eine der beiden Betriebsstätten des Katholischen Klinikums Mainz, das sich in Trägerschaft des Caritas-Werkes St. Martin befindet. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass bei dem Brand kein Patient oder Mitarbeiter wesentlich zu Schaden gekommen ist", betonte Hennes.

Das Feuer war am Freitagabend um 18.06 Uhr über die automatische Alarmierung bei der Feuerwehr gemeldet worden, sagte Hennes. Brandherd sei das Schmutzwäschelager des Krankenhauses gewesen. Wegen der starken Verrauchung seien rund 100 Patienten in nicht verrauchte Bereiche des Krankenhauses gebracht worden, 60 hätten in ihren Zimmern bleiben können und etwa 15 seien ins St. Vincenz und Elisabeth Hospital, der zweiten Betriebsstätte des Katholischen Klinikums Mainz, gebracht worden. Die Verlegung von 13 Patienten der Intensivstation auf andere Räume sei problemlos verlaufen. Drei Intensivpatienten seien, ebenfalls ohne Schwierigkeiten, ins St. Vincenz und Elisabeth Hospital verlegt worden. Bei dem Brand hatten sieben Mitarbeiter des Krankenhauses Rauchvergiftungen erlitten.

Durch die starke Verrauchung seien derzeit die Intensivstation, die Operationssäle, die Kreißsäle, die Neugeborenenstation und die Notaufnahme nicht nutzbar, sagte Hennes. Erst nach Reinigung der gesamten Klimatechnik und der Freigabe der Anlage durch das Gesundheitsamt würden die Räume wieder genutzt werden. Er hoffe, dass dies „gegen Ende der nächsten Woche" wieder möglich sein werde. Bis dahin werde der operative Betrieb in Kooperation mit dem St. Vincenz und Elisabeth Hospital weitergeführt. „Diese Kooperation innerhalb des Katholischen Klinikums läuft bemerkenswert gut", hob Hennes hervor. Bisher habe es zwar bei den anstehenden Operationen Verschiebungen gegeben, jedoch noch keine Absagen, betonte er.

Hennes wies darauf hin, dass das St. Hildegardis-Krankenhaus turnusmäßig wieder am 13. März die Notaufnahme für die Stadt Mainz übernehmen werde. Zwar seien die bisherigen Räumlichkeiten der Notaufnahme so stark verrußt, dass intensive Sanierungsmaßnahmen notwendig seien, „doch wir werden die Notaufnahme für einige Monate an einem anderen Ort im Hause zur Verfügung stellen".

Polizei hat Arbeitsgruppe mit sieben Mitarbeitern gebildet

„Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es sich um Brandstiftung handelt", sagte Klaus Puderbach, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mainz. Die Polizei habe deswegen inzwischen eine Arbeitsgruppe mit sieben Personen zur Untersuchung des Brandes gebildet. Es sei „sehr außergewöhnlich, dass jemand ein Krankenhaus in dieser Weise angreift", sagte Puderbach. Mit Blick auf die möglichen Folgen des Feuers habe die Staatsanwaltschaft 5.000 Euro für Hinweise zur Aufklärung der Tat ausgelobt, die vom Katholischen Klinikum um weitere 2.500 Euro aufgestockt worden seien. Puderbach betonte, dass es sich bei dem Brand, der am 27. Dezember 2008 im St. Hildegardis ausgebrochen war, „eindeutig nicht um Brandstiftung gehandelt hat", sondern um einen technischen Defekt.

Professor Achim Heintz, der Ärztliche Direktor des Katholischen Klinikums Mainz, wies darauf hin, dass die operative Versorgung der Patienten durch einen Zwei-Schichtbetrieb im St. Vincenz und Elisabeth Hospital sichergestellt werde. Während dort normalerweise bis gegen 15.00 Uhr operiert werde, würden die Operationszeiten derzeit bis 19.00 Uhr ausgedehnt.

Die Höhe des entstandenen Schadens könne derzeit noch nicht beziffert werden, sagte Ludger Meier, Kaufmännischer Direktor des Caritas-Werkes St. Martin. Er wies darauf hin, dass es einen Ausfall von rund 800.000 Euro bedeuten würde, wenn der Betrieb im St. Hildegardis-Krankenhaus eine Woche lang komplett ausfallen würde. Für die 500 Mitarbeiter entstünden rund 500.000 Euro Personalkosten pro Woche, sagte Meier.

tob (MBN)

 

„Paulus - Apostel der Völker" (11.3.-29.6.)

Kabinettausstellung in der Mainzer Martinus-Bibliothek

Mainz, 10.3.2009: Stellten Buch und Ausstellung 'Paulus - Apostel der Völker' vor: (v.l.) Professor Marius Reiser, Dr. Helmut Hinkel, Dr. Barbara Nichtweiß und Thomas Füchtenkamp.

Mainz, 10.3.2009: Stellten Buch und Ausstellung "Paulus - Apostel der Völker" vor: (v.l.) Professor Marius Reiser, Dr. Helmut Hinkel, Dr. Barbara Nichtweiß und Thomas Füchtenkamp.

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Mainz. Die Martinus-Bibliothek, wissenschaftliche Diözesanbibliothek des Bistums Mainz, zeigt im Rahmen einer Kabinettausstellung Buchillustrationen über den Apostel Paulus. Anlass für die Ausstellung ist das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Paulus-Jahr (28. Juni 2008 bis 29. Juni 2009). Begleitend zu der Kabinettausstellung unter der Überschrift „Paulus - Apostel der Völker", die vom 12. März bis zum 29. Juni in den Räumen der Martinus-Bibliothek zu sehen ist, erscheint ein kleines Buch mit Illustrationen aus der Ausstellung, zu dem der Mainzer Neutestamentler, Professor Marius Reiser, die erläuternden Texte beigesteuert hat. Das Buch erscheint in einer Auflage von 1.000 Exemplaren.

Der Direktor der Martinus-Bibliothek, Dr. Helmut Hinkel, sagte anlässlich einer Pressekonferenz am Dienstag, 10. März, dass die Ausstellung „im besten Sinne unterhaltend und anregend dazu anstiften will, sich dem Apostel Paulus zu nähern". „Unbelastet von kunsthistorischer Entwicklung und Gewichtung sollen die Druckgrafiken sein Leben und Werk lebendig werden lassen", betonte Hinkel. Insgesamt zeigt die Ausstellung 56 Paulus-Illustrationen aus Bibeln, Heiligenlegenden oder Missalien (Messbüchern), die zum Bestand der Martinus-Bibliothek gehören. Zur Bibellektüre laden auf Schautafeln Texte aus den Briefen des Paulus und aus der Apostelgeschichte ein. Die Ausstellung sei als „Gang durch die Kunstgeschichte" angelegt und zeige Paulus-Illustrationen aus sechs Jahrhunderten, sagte Hinkel. Er sei überrascht über die Fülle an Darstellungen, die er in den Beständen der Bibliothek gefunden habe.

Mainz, 10.3.2009: Paulus-Darstellung aus einer deutschen Bibel von Johannes Eck (1537)

Mainz, 10.3.2009: Paulus-Darstellung aus einer deutschen Bibel von Johannes Eck (1537)

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Prägend für die Darstellung des Paulus sei jahrhundertelang das Bild eines antiken Denkers gewesen, sagte Professor Reiser. Paulus werde oft als hochgewachsener Mann mit langem Bart und intellektueller Glatze gezeigt. Als Attribute führe Paulus meist ein überdimensionales Schwert als Hinweis auf sein Martyrium, aber auch auf seine gedankliche Schärfe, sowie ein Buch mit sich, das ihn als Theologen ausweise. Reiser wird auch bei der Vernissage am Mittwoch, 11. März, den einführenden Vortrag halten. Dr. Barbara Nichtweiß, Leiterin der Abteilung Publikationen im Bischöflichen Ordinariat Mainz sowie Herausgeberin des Buches „Paulus. Apostel der Völker, in Buchillustrationen aus sechs Jahrhunderten", unterstrich, dass das Begleitbuch dazu einladen wolle, sich mit dem Leben des Paulus und mit der Apostelgeschichte auseinander zu setzen. „Als Beitrag des Bistums Mainz zum Paulus-Jahr wollen wir auch zur Bibellektüre anregen", sagte sie. Nichtweiß dankte ausdrücklich Thomas Füchtenkamp, Mitarbeiter der Martinus-Bibliothek, der die Paulus-Darstellungen fotografisch erfasst und damit eine wichtige Vorarbeit für das Buch geleistet habe.

Hinweise:

  • Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei. Die Vernissage findet am Mittwoch, 11. März, um 18.15 Uhr in der Mainzer Martinus-Bibliothek statt, in deren Rahmen Professor Marius Reiser einen einführenden Vortrag zum Thema „Paulus - ein Lebensbild" halten wird.
  • Nichtweiß, Barbara (Hg.): Paulus. Apostel der Völker, in Buchillustrationen aus sechs Jahrhunderten. Publikationen Bistum Mainz, Mainz 2009. 80 Seiten, 6,00 Euro. ISBN 978-3-934450-36-3. Das Buch ist ab Donnerstag, 12. März, in der Martinus-Bibliothek sowie im Infoladen des Bistums Mainz, Heiliggrabgasse 8, 55116 Mainz, erhältlich.
  • Martinus-Bibliothek - Wissenschaftliche Diözesanbibliothek Mainz - Grebenstraße 8 (Eingang), Augustinerstraße 34 (Postanschrift), 55116 Mainz, Tel.: 06131/266-222, Fax: 06131/266-387, E-Mail: martinus.bibliothek@bistum-mainz.de, Internet: www.bistum-mainz.de/martinus-bibliothek - Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18.00 Uhr

am (MBN)

 

„Mein Stück Dom"

Aktion der Mainzer Rhein-Zeitung anlässlich des Domjubiläums

Mainz, 10.3.2009: Aktion 'Mein Stück Dom' mit (v.l.) Armin Thomas, Sabine Flegel, Generalvikar Dietmar Giebelmann, Hans-Günter Mann, Anja Schierle-Jertz und Rainer Laub.

Mainz, 10.3.2009: Aktion "Mein Stück Dom" mit (v.l.) Armin Thomas, Sabine Flegel, Generalvikar Dietmar Giebelmann, Hans-Günter Mann, Anja Schierle-Jertz und Rainer Laub.

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Mainz. Anlässlich des Jubiläums „1.000 Jahre Mainzer Willigis-Dom" führt die Mainzer Rhein-Zeitung (MRZ) die Aktion „Mein Stück Dom" durch. Dafür hat die Zeitung Karten herstellen lassen, auf denen ein Steinchen vom Mainzer Dom befestigt ist. Die Geschäftsführerin der MRZ, Anja Schierle-Jertz, und MRZ-Redakteur Armin Thomas übergaben am Dienstag, 10. März, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mainz, Hans-Günter Mann, die ersten Karten an Prälat Dietmar Giebelmann, Generalvikar des Bistums Mainz, sowie an Rainer Laub, Vorsitzender des Mainzer Dombauvereins, und Sabine Flegel, stellvertretende Vorsitzende des Dombauvereins.

Der Erlös der Aktion ist für den Mainzer Dombauverein bestimmt; Partner von „Mein Stück Dom" ist die Sparkasse Mainz. Die Karten können zum Preis von 2,50 Euro unter anderem im Infoladen des Bistums Mainz (Heiliggrabgasse 8), bei der Mainzer Rhein-Zeitung (Große Bleiche 17-23) sowie in größeren Filialen der Sparkasse Mainz erworben werden. Die Mitarbeiter der Mainzer Dombauhütte hatten für die Aktion alte Steine des Domes in kleine Stückchen zerlegt. In der Diakonie Bad Kreuznach wurden die Steinchen dann auf die Karten geklebt.

am (MBN)

 

Menschen zu Unrecht in Abschiebungshaft

Caritas und Diakonie ziehen kritische Bilanz zum Rechtshilfefonds Ingelheim

Ingelheim. „Die Inhaftierungszahlen in der Abschiebungshaftanstalt Ingelheim sind zwar im Jahr 2008 kontinuierlich zurückgegangen. Trotzdem werden leider immer noch Menschen in Haft gesteckt, die da nicht hingehören." Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes für die Diözese Mainz, Domkapitular Hans-Jürgen Eberhardt, zur Auswertung des gemeinsamen Rechtshilfefonds von Caritas und Diakonie, wie der Caritas-Diözesanverband am Mittwoch, 4. März, in einer Pressemitteilung mitteilte.

„2008 wurden 55 Fälle durch den Rechtshilfefonds von Caritas und Diakonie bezuschusst. Davon sind 46 Rechtshilfefälle abgeschlossen und 18 Personen sind aus der Abschiebehaft entlassen worden ", erläuterte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN). „Knapp 40 Prozent der rechtlichen Interventionen, die durch den Rechtsfhilfefonds unterstützt worden sind, haben zur Freilassung geführt. Mit anderen Worten: Knapp 40 Prozent der Inhaftierungen waren rechtswidrig beziehungsweise rechtsfehlerhaft. Das ist ein unhaltbarer Zustand und für die Betroffenen nicht zumutbar", sagte Gern.

Die beiden Verbände finanzieren seit Ende 2001 neben einer unabhängigen Beratungsstelle unter anderem einen Rechtshilfefonds für rechtliche Interventionen, etwa um die Verhängung von Abschiebehaft in Einzelfällen überprüfen zu lassen oder andere asyl- und ausländerrechtliche Schritte einzuleiten. Beide Verbände begrüßten die im Jahr 2008 erfolgte Kostenbeteiligung des Innenministeriums an den Kosten für die Sprachmittler, die für die rechtsanwaltliche Beratung der Abschiebehäftlinge in vielen Fällen unerlässlich ist. Nach wie vor müsse allerdings deutlich kritisiert werden, dass immer noch zu viele Menschen vorschnell beziehungsweise ohne ausreichende Prüfung in Abschiebungshaft genommen werden.

Eberhardt und Gern wiesen zudem darauf hin, dass häufig auch psychisch kranke Menschen in Abschiebungshaft gesteckt werden. In zwei Fällen seien die Betroffenen in die Rheinhessenklinik nach Alzey verlegt und aus der Psychiatrie heraus abgeschoben worden. „Wir sehen mit großer Besorgnis, dass immer wieder psychisch kranke oder auch traumatisierte Menschen inhaftiert werden. Dies ist mehr als bedenklich. Wir fordern daher eine eingehende Untersuchung vor der Inhaftierung, die von unabhängigen Fachärzten vorgenommen werden muss."

Abschiebungen nach Griechenland aussetzen

Kritisch beurteilen beide Verbände zudem die Zurückschiebungen nach Griechenland. Das Dubliner Abkommen regelt die Zuständigkeit für die Durchführung von Asylverfahren in Europa. Danach ist das Land, in dem der Flüchtling zuerst registriert wurde, zuständig. Auf dieser Grundlage werden auch Zurückschiebungen nach Griechenland durchgeführt.

„Wir fordern die sofortige Aussetzung der Abschiebungen nach Griechenland. Die dortigen Zustände sind menschenverachtend. Es kommt häufig zu Übergriffen und Misshandlungen von Asylsuchenden durch Sicherheitskräfte. Hilfesuchende Menschen werden für Monate unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt", berichteten Eberhardt und Gern. Pro Asyl habe diese Fälle detailliert dokumentiert und veröffentlicht. Die zuständigen Behörden verschlössen davor jedoch die Augen. Daher fordern die beiden Verbände Innenminister Bruch auf, sich beim zuständigen Bundesinnenminister Schäuble für die Aussetzung der Abschiebungen nach Griechenland einzusetzen.

Die Abschiebungshaft in Ingelheim existiert seit Mai 2001. Sie hat 152 Haftplätze. Zur Zeit sind 52 Männer und Frauen dort inhaftiert. Eine fünf Meter hohe Betonmauer trennt die Insassen von der Außenwelt. Durch die vergitterten Fenster in den Innengebäuden fällt der Blick auf dreifachen Stacheldraht. Mit dem Rechtshilfefonds werden Verfahren teilfinanziert, um die Verhängung von Abschiebungshaft zu überprüfen oder andere asyl- und ausländerrechtliche Schritte einzuleiten. Der Rechtshilfefonds wird von Diakonie und Caritas aus Eigenmitteln und aus Spenden finanziert.

jow (MBN)

 

Kantillationen für die Heilige Woche

Ämter für Kirchenmusik geben Übungs-CDs für Priester und Diakone heraus

Mainz. Jetzt ist die dreiteilige CD-Sammlung „Die liturgischen Kantillationen des Diakons und des Priesters" für die Heilige Woche (Palmsonntag, Gründonnerstag und Karfreitag) erschienen. Herausgegeben wurden die Tonträger vom Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz gemeinsam mit den Ämtern für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Liturgischen Institut in Trier. Die CDs enthalten sämtliche Kantillationen des Diakons und des Priesters für die liturgischen Feiern in der Heiligen Woche. „Die Aufnahme soll eine Hilfe sein beim Erlernen der Kantillationen. Um sowohl hohen als auch tiefen Stimmen das unmittelbare Nachsingen zu ermöglichen, liegt jeweils eine CD mit einer höheren und einer tieferen Fassung vor", heißt es im CD-Beiheft. Ergänzend zur CD ist auch der Notentext zu sämtlichen Orationen und Evangelien erhältlich. Bereits vor zwei Jahren ist die Edition mit den liturgischen Kantillationen für Ostern erschienen.

Hinweis: Die Gesamtedition (drei Doppel-CDs mit Notentexten) kostet 39,80 Euro. Die CDs sind auch einzeln erhältlich. Weitere Informationen und Bestellung beim Deutschen Liturgischen Institut, Postfach 2628, 54216 Trier, Tel.: 0651/94808-50, E-Mail: dli@liturgie.de, Internet: www.liturgie.de

am (MBN)

 

Rund 1.900 Anmeldungen zum Autofasten

Aktion hat am 8. März begonnen / Andere Formen der Mobilität ausprobieren

Mainz. Mit 1.894 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat am Sonntag, 8. März, die diesjährige Aktion Autofasten begonnen. Damit haben sich 136 mehr Frauen und Männer als im Vorjahr zu der Aktion angemeldet: 1.693 Teilnehmer stammen aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz, 201 aus Luxemburg. Noch bis zum 5. April sind die Teilnehmer der zwölften Aktion Autofasten eingeladen, ihr Fahrzeug möglichst oft stehen lassen und im Alltag andere Formen der Mobilität ausprobieren. Aufgerufen zu dieser Aktion haben die Bistümer Trier, Mainz und Limburg gemeinsam mit den evangelischen Kirchen des Rheinlandes, der Pfalz und in Hessen-Nassau. In Luxemburg lädt der Rat christlicher Kirchen zum Autofasten ein. Unterstützt wird die Aktion Autofasten von den Landesregierungen des Saarlandes und von Rheinland Pfalz sowie von der Regierung des Großherzogtums Luxemburg.

Hinweis: Weitere Informationen zur Aktion Autofasten auch im Internet unter www.autofasten.de

am (MBN)

 

Katholische Schulen jetzt im Internet zu finden

Neue Internetplattform www.katholische-schulen.de freigeschaltet

Bonn/Mainz. Die etwa 900 katholischen Schulen in freier Trägerschaft in Deutschland sind ab sofort leicht im Internet zu finden. Seit Dienstag, 10. März, hat der Arbeitskreis Katholischer Schulen in freier Trägerschaft in der Bundesrepublik Deutschland (AKS) unter www.katholische-schulen.de eine zentrale Internetplattform für das katholische Schulwesen frei geschaltet. Das Herzstück dieser Seite bildet der „Schulfinder", der es ermöglicht, mithilfe einer Landkarte alle allgemeinbildenden, berufsbildenden und Förderschulen in katholischer Trägerschaft ausfindig zu machen und sich direkt auf deren eigene Internetseiten „durchzuklicken". Eine Textsuche nach verschiedenen Kategorien sorgt zusätzlich dafür, dass alle Schulen und Schulträger schnell und einfach zu finden sind. Für Lehrerinnen und Lehrer, die gerne an einer katholischen Schule arbeiten möchten, bietet die Internetseite eine Datenbank mit aktuellen Stellenausschreibungen. Einige Basisinformationen zu katholischen Schulen in Deutschland und ihrem Profil runden das Angebot der Seite ab.

Die katholischen Schulen in Deutschland befinden sich in der Trägerschaft von rund 350 unterschiedlichen Schulträgern. Die meisten Schulen werden von Diözesen und kirchlichen Schulstiftungen beziehungsweise Schulwerken getragen. In Trägerschaft des Bistums Mainz befinden sich 27 Schulen. Von hoher Bedeutung sind darüber hinaus katholische Ordensgemeinschaften, die - teilweise schon seit Jahrhunderten - Schulen betreiben und das spezifische Profil katholischer Schulen bis heute nachhaltig prägen. Hinzu kommen als Träger auch Gemeindeverbände, Caritasverbände und Elterninitiativen. Etwa 370.000 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit eine katholische Schule in freier Trägerschaft.

SDBK (MBN)

 

Vorschau

Simon: „Kirche&Co" ist eine Erfolgsgeschichte

Der ökumenische Kirchenladen in Darmstadt feiert sein zehnjähriges Bestehen (13.3.)

Darmstadt, 5.3.2009: Seit zehn Jahren gibt es den ökumenischen Kirchenladen in Darmstadt.

Darmstadt, 5.3.2009: Seit zehn Jahren gibt es den ökumenischen Kirchenladen in Darmstadt.

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Darmstadt. Der ökumenische Kirchenladen „Kirche&Co - Ein Laden der Kirchen für die Menschen in der Stadt" in Darmstadt feiert am Freitag, 13. März, sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet um 10.00 Uhr in Darmstadt-St. Fidelis ein ökumenischer Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr und Pröpstin Karin Held statt. Um 11.30 Uhr ist ein Festakt im Kirchenladen und in den beiden Foren des „Offenen Hauses", Rheinstraße 31, vorgesehen. Getragen wird die Einrichtung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), dem Bistum Mainz und dem Verein „Kirche in der City von Darmstadt e.V.". Der Darmstädter Kirchenladen gehört zu den ältesten Cityseelsorge-Projekten in Deutschland.

Eröffnet wurde „Kirche&Co" im Jahr 1999 ursprünglich in der Darmstädter Helia-Passage; im Mai 2005 erfolgte der Umzug zum heutigen Standort in der Rheinstraße. Eva Simon, 1. Vorsitzende des Trägervereins, bezeichnete bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 5. März, in Darmstadt die Arbeit des Kirchenladens als „Erfolgsgeschichte". Das Konzept, Menschen in unkomplizierter Weise und an einem ungewohnten Ort Begegnung mit Kirche zu ermöglichen, habe sich bewährt, sagte Simon. „Wir sind anders Kirche. Das schätzen die Menschen, die zu uns kommen und oft keinen Kontakt mehr zu einer Kirchengemeinde haben", betonte sie. Mit 50 Stunden Ladenöffnungszeiten sei der Kirchenladen „außer der Telefonseelsorge das am besten zu erreichende kirchliche Angebot in Darmstadt", sagte Andreas Reifenberg, 2. Vorsitzender des Trägervereins und Dekanatsreferent des katholischen Dekanates Darmstadt.

Der Kirchenladen ist montags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Neben Gesprächsangeboten informiert „Kirche&Co" über die verschiedenen Angebote der Kirchen, kooperiert mit den Einrichtungen der Caritas und Diakonie und bietet unter anderem Postkarten, Kinderbibeln, Konzertkarten und Taufkerzen an. Zudem ist der Kirchenladen die Wiedereintrittsstelle in die Evangelische und in die Katholische Kirche in Darmstadt. Neben drei hauptamtlichen Mitarbeitern mit je einer halben Stelle sind beim Darmstädter Kirchenladen 28 Ehrenamtliche engagiert. Von hauptamtlicher Seite arbeiten bei „Kirche&Co" ein evangelischer Pfarrer und eine evangelische Sozialarbeiterin sowie ein katholischer Pastoralreferent. Im Jahr 2008 nutzten rund 5.000 Besucherinnen und Besucher die Angebote des Kirchenladens.

Hinweis: Weitere Informationen zum Kirchenladen „Kirche&Co" in Darmstadt auch im Internet unter www.kircheundco.de

am (MBN)

 

„Ich seh' etwas, was Du nicht siehst!" (20.3.)

9. Diözesantag der Schulpastoral zur Medienwelt von Jugendlichen

Mainz. Unter der Überschrift „Ich seh' etwas, was Du nicht siehst! Einblicke in die Medienwelt von Jugendlichen" steht am Freitag, 20. März, der 9. Diözesantag der Schulpastoral. Der Diözesantag, der gemeinsam vom Bischöflichen Jugendamt, Referat Jugend und Schule, und vom Dezernat Schulen und Hochschulen des Bistums Mainz, Referat Schulpastoral, veranstaltet wird, beginnt um 9.30 Uhr im Erbacher Hof in Mainz. Im Rahmen der Veranstaltung sind neben Workshops Referate zu den Themen „Einblicke in die Medienwelt Jugendlicher heute" und „Spielsucht im Internet - Suchtgefahren kennen lernen" vorgesehen.

am (MBN)

 

Personalien

Eberhard von Alten wird neuer Finanzdirektor des Bistums Mainz

Nachfolger von Thomas Karst / Einführung durch Kardinal Lehmann am 28. April

Der neue Finanzdirektor des Bistums Mainz, Eberhard von Alten.

Der neue Finanzdirektor des Bistums Mainz, Eberhard von Alten.

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Mainz. Eberhard von Alten wird zum 1. April neuer Finanzdirektor des Bistums Mainz. Der 54-Jährige wird damit Nachfolger von Thomas Karst (65), der das Finanzdezernat seit 1987 geleitet hat und Ende März in Ruhestand geht. Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, wird von Alten bei einer Feierstunde am Dienstag, 28. April, im Ketteler-Saal des Erbacher Hofes in Mainz vorstellen und Karst dabei verabschieden.

Eberhard von Alten wurde am 10. April 1954 in Rehoboth/Namibia geboren und kam als 14-jähriger Schüler nach Deutschland. Nach Abitur sowie naturwissenschaftlichem und wirtschaftswissenschaftlichem Studium arbeitete er zunächst bei der amerikanischen Bank J.P. Morgan in Frankfurt am Main. Anschließend wechselte er als Portfoliomanager zu Credit Suisse und wurde 1996 Geschäftsführer der DZ Capital Management GmbH. Seit 2004 ist er geschäftsführender Partner einer Unternehmensberatungsgesellschaft. Von Alten ist verheiratet und hat mit seiner Frau vier Kinder. Seit vielen Jahren ist er aktives Mitglied der Kirchengemeinde St. Josef in Neu-Isenburg.

tob (MBN)

 

 

 

Hartmut Zielke mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Früherer Diözesanvorsitzender des Kreuzbund-Diözesanverbandes Mainz

Mainz. Der frühere Vorsitzende des Kreuzbund-Diözesanverbandes Mainz, Hartmut Zielke aus Oberheimbach, ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Staatsministerin Malu Dreyer hat ihm die Auszeichnung am Dienstag, 3. März, im Sozialministerium in Mainz überreicht. Zielke war von 2002 bis 2008 Vorsitzender des Kreuzbundes im Bistum Mainz. 1999 wurde er zunächst Beisitzer im Vorstand und im April 2002 zum Vorsitzenden des Kreuzbund-Diözesanverbandes Mainz gewählt. Nach seiner Wiederwahl 2005 kandidierte er 2008 nicht wieder.

In ihrer Laudatio hob die Staatsministerin Zielkes Bemühungen um suchtkranke und suchtgefährdete Menschen hervor, seine Vorstandstätigkeit im Kreuzbund, seine vielseitige Gremienarbeit, die Mitarbeit bei suchpräventiven Maßnahmen und seine unermüdliche Lobbyarbeit für Suchtkranke. Dabei hätten immer auch die Menschen aus dem persönlichen Umfeld von Suchtkranken im Fokus seiner Bemühungen gestanden, sagte Dreyer.

Der Kreuzbund bietet als zahlenmäßig größter deutscher Sucht-Selbsthilfeverband in seinen rund 1.600 Gruppen Hilfen für Suchtkranke und deren Angehörige. Der 1896 von Pfarrer Joseph Neumann in Aachen gegründete Verband ist ein Fachverband des Deutschen Caritasverbandes. Der Diözesanverband Mainz wurde 1975 in Darmstadt gegründet. Inzwischen gibt es im Bistum rund 72 Selbsthilfe- und 25 Informationsgruppen mit insgesamt rund 620 Kreuzbundmitgliedern.

tob (MBN)