Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 1, 7. Januar 2009

Bischöfliche Pressestelle Mainz, Leiter: Tobias Blum, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz
Postanschrift: Postfach 1560, 55005 Mainz, Tel. 06131/253-128 oder -129,
Fax 06131/253-402, E-Mail: pressestelle@bistum-mainz.de

 

Berichte

Predigten an Weihnachten und Silvester im Mainzer Dom 
Wieder 10.000 Sternsinger im Bistum Mainz unterwegs 
Spende der Pax-Bank für Mainzer Dom 
Giebelmann segnete Erweiterungsbau für Pfarrzentrum

Personalien

Kardinal Lehmann in Päpstlichen Rat berufen 
Wolfgang Stuppert erhielt Deutschen Sozialpreis

Vorschau

Veranstaltungen des Erbacher Hofes zum Paulus-Jahr  
10. Rheinhessische Orgelwochen (bis 1.2.) 
Vortrag über „Epiphanie in der Bildkunst" (9.1.) 
Neujahrsempfang von Kardinal Lehmann (10.1.) 
Programm des „AlleWeltKinos" (ab 12.1.)

Publikationen

Broschüre „Kirchenmusik im Bistum Mainz" erschienen 
Jahresprogramm der Diözesanstelle Frauenseelsorge

 

Berichte

Licht in der Finsternis

Predigten an Weihnachten und Silvester im Mainzer Dom

Mainz. In seiner Predigt zu Weihnachten hat der Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, vor einer falschen Weihnachtsstimmung gewarnt. „Weihnachten wäre missverstanden, wenn man es nur von einer kuscheligen Atmosphäre her auffasst", sagte Lehmann am ersten Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 25. Dezember, im Mainzer Dom. Gott sei als „Licht in die Finsternis" gekommen: „Auch wenn es in unserem Leben dunkel wird, es eine regelrechte Verfinsterung aller Hoffnung gibt, in der Gesellschaft und im Leben des Einzelnen, so bleibt die Botschaft von Weihnachten, dass Licht auch und gerade in der Finsternis aufleuchtet", betonte Lehmann.

In diesem Zusammenhang wies der Kardinal auch auf die weltweite Finanzkrise hin: „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten in der so genannten Finanz- und Wirtschaftskrise ein Wort wieder verstehen und buchstabieren gelernt, das ganz fremd geworden war: das Wort von der Gier." Der Christ aber sei kein Träumer und hänge nicht einfach blutlosen, fernen Idealen nach. „Er schaut der Finsternis und dem Bösen in unserer Gegenwart offen ins Gesicht", sagte Lehmann. Er erinnerte zudem an die vielen Menschen, „die in der Finsternis leben und nach Gerechtigkeit hungern".

Lehmann: Sinn des Lebens nicht auf großes Vermögen bauen

In seiner Predigt in der Jahresschlussfeier im Mainzer Dom am Mittwoch, 31. Dezember, warnte Lehmann davor, irdische Güter zu überschätzen. „Wir werden grundsätzlich gewarnt, den Sinn des Lebens nicht auf ein großes Vermögen zu bauen. Es ist gerade auch heute für uns nicht einfach, uns gegen diese Dynamik zu wehren. Denn wir leben in einer so genannten Überflussgesellschaft. Es ist die ständige Steigerung des Konsums, die auch heute als Heilmittel aus der Krise angepriesen wird", sagte der Kardinal.

Es scheine, dass mancher Umgang mit dem Reichtum uns nicht zufrieden, sondern unersättlich mache, betonte Lehmann. „In den letzten Jahrzehnten gab es zweifellos im Bankenwesen, nicht zuletzt auch in der Börsenmoral Entgleisungen. Die Rendite-Erwartungen und -Versprechen wurden immer größer. Der Händlergewinn stieg manchen in den Kopf. Der Gewinn kann sich so völlig selbstständig machen und verdrängt dann alle anderen Gesichtspunkte. Die klassische Moral auch und gerade des Mittelalters hat schon darauf hingewiesen, dass eine Haltung, die im Gewinn das Endziel erblickt, zur Sünde wird. Die großen Theologen geißeln in diesem Sinne die Profitgier. Sie sehen dahinter eine Gier, die sich ins Maßlose auswächst", sagte der Kardinal.

Jesu sage klar, dass materielle Güter das Leben nicht absichern könnten, und dass das Wohlleben nicht der Lebensinhalt sein könne, unterstrich Lehmann. „Wir müssen unser Leben vor Gott verantworten und die Vollendung unseres Lebens von seiner Güte entgegennehmen. Der Sinn des Lebens ist nicht das Wohlleben - gewiss gehört zu ihm die Lebensfreude -, sondern er erfüllt sich in der Liebe." Das irdische Leben sei zwar auf irdische Güter angewiesen, könne aber durch sie weder abgesichert werden noch seine Erfüllung finden. Diese würden allein durch Gott geschenkt, betonte der Kardinal.

Guballa: Weihnachten zeigt uns, wozu Gott fähig ist

Weihbischof Dr. Werner Guballa thematisierte in seiner Predigt in der Christmette im Mainzer Dom am Mittwoch, 24. Dezember, die Menschwerdung Gottes. „Weihnachten zeigt uns, wozu Gott fähig ist", sagte Guballa. In seiner Menschwerdung mache Gott uns zu Schwestern und Brüdern seines Sohnes. „Mensch zu sein, ist daher etwas Großes, weil Gott selbst Mensch sein will. Der Mensch ist heilig. Wer ihn schändet, schändet den Sohn Gottes selbst; wer ihn aufnimmt, nimmt Gott selbst auf", unterstrich der Weihbischof.

Weiter sagte Guballa, dass der Mensch „nach dem Unendlichen" suche, aber nur Begrenztheit finde: „Manche Möglichkeiten haben wir, Grenzen aufzubrechen, aber wenn wir meinen, in die Unendlichkeit blicken zu können, erschrecken wir auch vor dem, was sich wie eine Unendlichkeit an Ungelöstem vor uns auftut und dem wir dann wieder als Menschen machtlos gegenüberstehen." „Die Menschen fragten Gott und Gott schien zu schweigen. Die Menschen versuchten zu argumentieren, um Gott aus den Verwirrungen der Geschichte herauszuhalten. In der Weihnachtsgeschichte aber spricht Gott, und es schweigt der Mensch", betonte der Weihbischof. Gott antworte dem Menschen nicht mit dem Verstand des Menschen, „sondern er fängt mit seinem Herzen zu reden an: Er handelt in einem Kind", sagte Guballa.

am (MBN)

 

„Kinder suchen Frieden"

Im Bistum Mainz sind wieder 10.000 Kinder als Sternsinger unterwegs

Berlin, 5.1.2009: Sternsinger aus der Pfarrgemeinde St. Nazarius in Ober-Roden vertraten das Bistum Mainz beim Empfang der Sternsinger bei Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Berlin, 5.1.2009: Sternsinger aus der Pfarrgemeinde St. Nazarius in Ober-Roden vertraten das Bistum Mainz beim Empfang der Sternsinger bei Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Bild im Originalformat anzeigen Original

Mainz. Unter dem Leitwort „Kinder suchen Frieden - Buscamos la paz" steht in den Tagen um den 6. Januar 2009 die 51. bundesweite Aktion Dreikönigssingen. Sie wird getragen vom Aachener Kindermissionswerk und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Aus dem Bistum Mainz werden sich wieder rund 10.000 Kinder und Jugendliche an der Aktion beteiligen. Zum Empfang der Sternsinger bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin am Montag, 5. Januar, um 11.00 Uhr werden Sternsinger aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Nazarius in Ober-Roden das Bistum Mainz vertreten.

Sternsinger aus dem Bistum Mainz werden auch wieder von den Ministerpräsidenten Roland Koch und Kurt Beck empfangen. In die hessische Staatskanzlei in Wiesbaden kommen am Montag, 12. Januar, um 10.30 Uhr Sternsingergruppen aus den Bistümern Mainz, Limburg und Fulda. In die Staatskanzlei nach Mainz sind am Donnerstag, 15. Januar, um 15.30 Uhr Gruppen aus den rheinland-pfälzischen Bistümern Mainz, Limburg, Speyer und Trier eingeladen.

Das Motto der 51. Aktion Dreikönigssingen lautet „Kinder suchen Frieden - Buscamos la paz". Das diesjährige Beispielland ist Kolumbien, wo seit mehr als 40 Jahren Bürgerkrieg herrscht. In Kolumbien werden zahlreiche Initiativen und Projekte für Kinder und Jugendliche durch die Aktion unterstützt. „Wir können die Lage dort nicht ändern, wir können sie vorerst nur betroffen wahrnehmen. Aber die positiven Kräfte, die in den Kindern stecken, gilt es zu stärken. Und wir versuchen, unseren Partnern vor Ort zu helfen, die Traumata aufzuarbeiten. Zum Teil spielerisch, durch religiöse Erfahrung, durch die Erfahrung von Gemeinschaft", betont Monsignore Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger". Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des BDKJ, unterstreicht mit Blick auf die von der Aktion Dreikönigssingen unterstützten Projekte: „Kinder, die den Frieden lernen, können als Jugendliche und Erwachsene Konflikte friedlich lösen."

Aussendungs- und Dankfeiern im Bistum Mainz

In folgenden Orten im Bistum Mainz finden Aussendungsfeiern für Sternsinger statt:

  • Dekanate Bergstraße: Aussendungsgottesdienst mit Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr, Bischofsvikar für Jugendseelsorge, am Donnerstag, 1. Januar 2009, um 16.00 Uhr, Pfarrei St. Nazarius, Römerstraße 5, 64653 Lorsch. Kontakt: Katholische Jugendzentrale (KJZ) Bergstraße, Tel.: 06252/2192, E-Mail: kjz-bergstrasse@bistum-mainz.de
  • Dekanat Offenbach: Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Werner Guballa am Samstag, 3. Januar 2009, um 17.00 Uhr, Pfarrei St. Konrad, Waldstr. 259, 63071 Offenbach. Kontakt: KJZ Offenbach, Tel.: 069/82378426, E-Mail: kjz-offenbach@bistum-mainz.de
  • Dekanate Dreieich, Rodgau und Seligenstadt: Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr, am Sonntag, 4. Januar 2009, um 17.00 Uhr, Pfarrei St. Nikolaus, Kirchstraße 10, 63512 Hainburg. Kontakt: KJZ Offenbach-Land, Tel.: 06182/23631, E-Mail: kjz-offenbach-land@bistum-mainz.de
  • Oberhessische Dekanate: Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr, am Montag, 5. Januar 2009, um 10.30 Uhr, Pfarrei Liebfrauen, Ludwigstraße 2, 63667 Nidda; Kontakt: KJZ Wetterau, Tel.: 06032/931324, E-Mail: djs-wetterau-ost@bistum-mainz.de. Zudem findet am selben Tag um 15.30 Uhr eine Abschlussfeier in Nidda-Liebfrauen statt; zwischen Gottesdienst und Abschlussfeier sind Workshops vorgesehen.

Eine Dankfeier für Sternsinger findet statt:

  • Dekanat Erbach: Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr am Sonntag, 11. Januar 2009, um 9.30 Uhr, Pfarrei Christ-König, Böltener Straße 14, 64739 Höchst. Kontakt: KJZ Dieburg-Erbach, Tel.: 06071/21831, E-Mail: kjz-erbach@bistum-mainz.de oder kjz-dieburg@bistum-mainz.de  

Im Jahr 2008 wurden im Bistum Mainz rund 1,33 Millionen Euro gesammelt

Mainz, 6.1.2009: Sternsinger der Mainzer Dompfarrei sangen an der Marktkrippe am Mainzer Dom  weihnachtliche Lieder, sprachen Segensworte und sammelten für Kinder in aller Welt.

Mainz, 6.1.2009: Sternsinger der Mainzer Dompfarrei sangen an der Marktkrippe am Mainzer Dom weihnachtliche Lieder, sprachen Segensworte und sammelten für Kinder in aller Welt.

Bild im Originalformat anzeigen Original

An der Aktion Dreikönigssingen werden sich in Deutschland schätzungsweise wieder 500.000 Mädchen und Jungen aus rund 12.500 katholischen Pfarreien beteiligen. Als Heilige Drei Könige gekleidet, bringen sie den Segen „C + M + B * 2009" in die Häuser - die Buchstaben C, M und B stehen für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat" - „Christus segne dieses Haus". Insgesamt haben die Sternsinger bei der letzten Aktion in Deutschland rund 39,78 Millionen Euro gesammelt. Im Bistum Mainz waren es 1,33 Millionen Euro.

Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen der Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, der sozialen Inte-gration und Rehabilitation sowie der Nothilfe - im Jahr 2007 waren es beispielsweise 2.664 Projekte in 110 Ländern. Seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich das Sternsingen bzw. die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Hinweis: Weitere Informationen sowie Kontakte zu Sternsingergruppen in Pfarreien des Bistums beim BDKJ und beim Bischöflichen Jugendamt (BJA), Referat Religiöse Bildung, David Hüser, Am Fort Gonsenheim 54, 55122 Mainz, Tel.: 06131/253-626. E-Mail: bdkj-bja-religioesebildung@bistum-mainz.de. Informationen zur Aktion Dreikönigssingen auch im Internet unter www.sternsinger.de  

am (MBN)

 

2.000 Euro für Mainzer Dom

Pax-Bank Mainz spendet Erlös aus Adventskonzert

Mainz, 18.12.2008: Wilfried Mönch (l.) übergab Domdekan Heinz Heckwolf den Spendenscheck.

Mainz, 18.12.2008: Wilfried Mönch (l.) übergab Domdekan Heinz Heckwolf den Spendenscheck.

Bild im Originalformat anzeigen Original

Mainz. Die Mainzer Pax-Bank spendet 2.000 Euro zur Renovierung des Marienaltars im Mainzer Dom. Wilfried Mönch, Filialleiter der Mainzer Pax-Bank, übergab Domdekan Prälat Heinz Heckwolf am Donnerstag, 18. Dezember, den Spendenscheck. Das Geld wurde beim Adventskonzert der Pax-Bank am 11. Dezember im Mainzer Dom gespendet; gestaltet wurde das Konzert vom Mainzer Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Mathias Breitschaft. Insgesamt seien von den Konzertbesuchern 1.500 Euro gespendet worden, den Rest habe die Pax-Bank aufgerundet, sagte Mönch.

am (MBN)

 

 

 

 

 

Neue Gruppenräume für die Kirchenmusik

Generalvikar Giebelmann segnete Erweiterungsbau im Pfarrzentrum Heidesheim

Heidesheim. Der Generalvikar des Bistums Mainz, Prälat Dietmar Giebelmann, hat am Sonntag, 4. Januar, den Erweiterungsbau des katholischen Pfarrzentrums in Heidesheim gesegnet. Die Segnung fand nach einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus mit Pfarrer Thomas Catta und Pfarrer Willi-Gerd Kost statt. Der Erweiterungsbau war nötig geworden, um der Katholischen Kirchenmusik und der Katholischen Pfarrbücherei Heidesheim die notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Der Erweiterungsbau wurde durch Spenden und einen hohen Eigenanteil der Pfarrei ermöglicht. In seiner Predigt dankte Giebelmann den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement.

am (MBN)

 

Personalien

Kardinal Lehmann von Papst Benedikt XVI. in Päpstlichen Rat berufen

Mainzer Bischof ist künftig Mitglied des Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel

Rom/Mainz. Papst Benedikt XVI. hat den Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, für fünf Jahre zum Mitglied im Päpstlichen Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel ernannt. Der Rat koordiniert die Tätigkeiten der Kurie bei der Nutzung und Verbreitung des Evangeliums durch moderne Kommunikationsmedien. Er war am 30. Januar 1948 als päpstliche Kommission gegründet worden. Papst Johannes Paul II. hatte die Kommission 1988 zum Päpstlichen Rat erhoben. Präsident des Rates ist seit 2007 Erzbischof Claudio Maria Celli. Kardinal Lehmann ist unter anderem bereits Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und der Kongregation für die Bischöfe.

tob (MBN)

 

Deutscher Sozialpreis 2008 für Wolfgang Stuppert

Ehemaliger Schüler des Mainzer Willigis-Gymnasiums

Mainz/Berlin. Der ehemalige Schüler des Mainzer Willigis-Gymnasiums, Wolfgang Stuppert, hat in Berlin den Deutschen Sozialpreis 2008 erhalten. Gemeinsam mit Marion Mück-Raab hatte Stuppert eine Arbeit unter dem Titel „Der Tod als Waffe" veröffentlicht, die sich mit dem Schicksal einer aus Deutschland ausgewiesenen rumänischen Familie aus Mainz-Kostheim beschäftigt. Der vom rumänischen Geheimdienst verfolgte Familienvater harrte mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern fünf Jahre lang im Transitbereich des Bukarester Flughafens aus, bevor er aus Verzweiflung Selbstmord beging.

Der Deutsche Sozialpreis wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege für Beiträge vergeben, die sich mit notleidenden oder sozial benachteiligten Gruppen in der Bundesrepublik beschäftigen. Wolfgang Stuppert ist angehender Magister und steht am Osteuropa-Institut der Freien Universität in Berlin kurz vor seinem Examen.

am (MBN)

 

Vorschau

Akademievorträge, Vortragsabende, Tagungen

Veranstaltungsreihe der Bistumsakademie Erbacher Hof zum Paulus-Jahr

Mainz. Die Bistumsakademie Erbacher Hof veranstaltet in Kooperation mit dem Bischöflichen Domkapitel anlässlich des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Paulus-Jahres (noch bis zum 29. Juni) eine Reihe mit Akademievorträgen, Vortragsabenden und Akademietagungen. Die Veranstaltungsreihe steht unter der Überschrift „Alles gehört euch; ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott".

Akademievorträge:

  • Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr, Mainzer Dom - „Paulus aus dem Ursprung lesen. Der Apostel aus jüdischer Sicht" mit Rabbiner Dr. Henry G. Brandt, Augsburg
  • Mittwoch, 22. April, 19.30 Uhr, Mainzer Dom - „Paulus und Martin Luther" mit Landesbischof i.R. Professor Dr. Eduard Lohse, Göttingen
  • Donnerstag, 7. Mai, 19.30 Uhr, Erbacher Hof - „Petrus und Paulus in der Kunst" mit Dr. Rolf Quednau, Münster i.W.
  • Donnerstag, 14. Mai, 19.30 Uhr, Haus am Dom - „Das Grab des Apostels Paulus. Zum aktuellen Stand der Ausgrabungen" mit Professor Dr. Stefan Heid, Campo Santo Teutonico/Rom
  • Donnerstag, 18. Juni, 19.30 Uhr, Mainzer Dom - „Paulus - Apostolischer Zeuge des christlichen Glaubens und mutiger Lehrer der Völker. Sein vorbildliches Wirken als exemplarischer Theologe und großer Missionar" mit Kardinal Karl Lehmann, Bischof von Mainz

Akademietagungen:

  • Samstag, 28. Februar, 9.00 Uhr, Haus am Dom - „Spuren des Anfangs. Paulus in der frühesten Missionschronik" mit Dr. Marie-Louise Gubler, Zug/Schweiz
  • Freitag, 13. März, ab 17.00 Uhr bis Samstag, 14. März, ab 9.00 Uhr - „Gottes Gerechtigkeit - unsere Hoffnung. Die Grundbotschaft des Apostels Paulus nach dem Römerbrief" mit Professor Dr. Thomas Söding, Wuppertal

Vortragsabende:

  • Dienstag, 10. Februar, 19.30 Uhr - „Groß ist die Artemis der Epheser. Paulus auf Reisen in Kleinasien" mit Dr. Andreas G. Thiel, Bad Soden
  • Dienstag, 3. März, 19.30 Uhr - „Der Altar des unbekannten Gottes. Paulus auf Reisen in Griechenland" mit Dr. Andreas G. Thiel, Bad Soden

Hinweis: Weitere Informationen auch bei Bistumsakademie Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz, Postfach 1808, 55008 Mainz, Tel.: 06131/257-551, -552, -554, -523, E-Mail: ebh.akademie@bistum-mainz.de

am (MBN)

 

10. Rheinhessische Orgelwochen (bis 1.2.)

Konzerte in Ober-Flörsheim, Oppenheim, Bechtolsheim und Mainz-Gonsenheim

Rheinhessen. Zum zehnten Mal finden noch bis Anfang Februar die Rheinhessischen Orgelwochen statt, die vom Verband katholischer Kirchenmusiker im Bistum Mainz veranstaltet werden. Im Rahmen der Konzerte werden Orgeln aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert erklingen, die mit passender Musik von regional ansässigen Organisten vorgestellt werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die Konzerte im Einzelnen:

  • Sonntag, 11. Januar, 17.00 Uhr, Katholische Kirche St. Peter und Paul, Ober-Flörsheim - Wolfgang Portugall, Mainz, spielt an der historischen Senn-Orgel von 1740 unter anderem Werke von Händel, Pachelbel, Krebs und Muffat.
  • Sonntag, 18. Januar, 17.00 Uhr, Katholische Kirche St. Bartholomäus, Oppenheim - Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Drescher, Mainz, spielt Werke von unter anderen Bach, Walther, Mendelssohn Bartholdy und Eben.
  • Sonntag, 25. Januar, 18.00 Uhr, Simultankirche in Bechtholsheim - Regionalkantor Alexander Müller, Bingen, spielt an der historischen Stumm-Orgel aus dem 18. Jahrhundert unter anderem Werke von Bach, Müthel, Mozart und Vivaldi.
  • Sonntag, 1. Februar, 17.00 Uhr, Vierzehnnothelfer-Kapelle, Mainz-Gonsenheim - Lichtvesper zu Maria Lichtmess „Wie schön leuchtet der Morgenstern": Regionalkantorin Mechthild Bitsch-Molitor, Mainz, spielt Werke von unter anderen Scheidt, Zachow und Rinck und leitet einen Projektchor.

Hinweis: Weitere Informationen auch im Internet unter www.kirchenmusik-bistum-mainz.de

am (MBN)

 

„Sterndeuter, Magier, Könige" (9.1.)

Akademievortrag zum „Fest der Epiphanie in der Bildkunst"

Mainz. „Sterndeuter, Magier, Könige. Das Fest der Epiphanie in die Bildkunst" ist ein Akademievortrag am Freitag, 9. Januar, um 19.00 Uhr im Mainzer Haus am Dom überschrieben. Der Vortrag von Professor Michael Bringmann, Mainz, will die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Kunstwerke, aber auch die Arbeitsweise einer ikonographischen Untersuchung vor Augen führen.

am (MBN)

 

Neujahrsempfang von Kardinal Lehmann (10.1.)

Ansprachen von Generalvikar Giebelmann und Dr. Hildegard Dziuk

Mainz. Der Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, lädt am Samstag, 10. Januar, um 11.00 Uhr zu seinem traditionellen Neujahrsempfang in den Erbacher Hof in Mainz. Neben dem Kardinal werden der Dezernent für die Pastoralen Räte, Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann, und die Geschäftsführende Vorsitzende der Diözesanversammlung, Dr. Hildegard Dziuk aus Darmstadt, sprechen. Musikalisch gestaltet wird der Empfang von Schülerinnen der Elisabeth von Thüringen-Schule aus Mainz; außerdem kommen Sternsinger aus Raunheim in den Erbacher Hof.

Zum Neujahrsempfang sind unter anderen eingeladen: die Mitglieder des Domkapitels und der Dezernentenkonferenz, die Ordensoberen und die Leitungen der Geistlichen Gemeinschaften, die Mitglieder des Diözesan-Pastoralrates, des Diözesan-Kirchen-steuerrates, der Verbände im Bistum Mainz und der diözesanen Einrichtungen sowie der Dekanatsräte der insgesamt 20 Dekanate im Bistum Mainz.

Hinweis für die Redaktionen: Pressevertreter sind beim Neujahrsempfang herzlich willkommen.

am (MBN)

 

Wenn der Jäger zum Gejagten wird (ab 12.1.)

Programm des „AlleWeltKinos" in der ersten Jahreshälfte 2009

Mainz. Unter der Überschrift „Wenn der Jäger zum Gejagten wird. Journalisten in Krisen und Kriegen" steht das Programm des „AlleWeltKinos" in der ersten Jahreshälfte 2009. Jeweils jeden ersten Montag im Monat wird im City-Kinocenter in Mainz, Hintere Bleiche 6-8, um 19.30 Uhr ein Film zum Thema Kriegs- und Krisenberichterstattung gezeigt. Abgerundet wird das Angebot durch ein Podiumsgespräch, das für Montag, 6. Juli, im Mainzer Haus am Dom geplant ist. Veranstalter des „AlleWeltKinos" sind das Bildungswerk der Diözese Mainz, die Evangelische Erwachsenenbildung Mainz, das Katholische Bildungswerk Mainz-Stadt, die Evangelische und die Katholische Hochschulgemeinde in Mainz, der Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V., die Landeszentrale für Politische Bildung sowie die Volkshochschule Mainz.

Die Filme im Einzelnen:

  • 12. Januar - „Blood Diamond"
  • 2. Februar - „Hunting Party"
  • 2. März - „The Killing Fields"
  • 6. April - „Full Metal Jacket"
  • 4. Mai - „The Year of Living Dangerously"
  • 8. Juni - „Die Fälschung"

Hinweis: Weitere Informationen auch im Internet unter www.alleweltkino.de  

am (MBN)

 

Publikationen

Schwerpunkt: Gregorianischer Choral

Broschüre „Kirchenmusik im Bistum Mainz" erschienen

Mainz. Im Dezember 2008 ist die Jahresschrift „Kirchenmusik im Bistum Mainz" erschienen, die vom Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz herausgegeben wird. Neben Berichten über kirchenmusikalische Aktivitäten in der Diözese sowie Besprechungen von Büchern, Noten und Tonträgern enthält die Broschüre unter anderem einen Text Thomas Höflings mit dem Titel „Gregorianischer Choral - Geschichtliche Schlaglichter zwischen Wissen und Vermuten". Der Beitrag ist ein Referat, das von Höfling bei den Seligenstädter Choraltagen im September letzten Jahres gehalten wurde.

Hinweis: „Kirchenmusik im Bistum Mainz" ist erhältlich beim Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz, Adolf-Kolping-Straße 10, 55116 Mainz, Tel.: 06131/234032, E-Mail: kirchenmusik@bistum-mainz.de, Internet: www.kirchenmusik-bistum-mainz.de.

am (MBN)

 

Anderen Frauen begegnen, Neues erfahren

Jahresprogramm der Diözesanstelle Frauenseelsorge erschienen

Mainz. Das Jahresprogramm der Diözesanstelle Frauenseelsorge im Bischöflichen Ordinariat ist jetzt erschienen. Man wolle mit dem Programm dazu einladen, „anderen Frauen zu begegnen und Neues zu erfahren", heißt es im Einladungstext des Programmflyers: „,Leidenschaftlich glauben und leben' heißt das neue Motto der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Was könnte das für Sie bedeuten, was könnte Sie darin unterstützen, diesem leidenschaftlichen Leben und Glauben näher zu kommen? Vielleicht finden Sie etwas in unseren Angeboten." Zu den Veranstaltungen des Jahres 2009 gehören neben diversen Kursen und Seminaren unter anderem eine Studienfahrt nach Augsburg im Oktober sowie „Entlastungstage für Leib und Seele" im April/Mai.

Hinweis: Diözesanstelle Frauenseelsorge und Geschäftsstelle der kfd im Bischöflichen Ordinariat, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz, Tel.: 06131/253-268 oder -255, E-Mail: frauenseelsorge@bistum-mainz.de, Internet: www.frauenseelsorge-mainz.de oder www.kfd-mainz.de  

am (MBN)