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Kleines ABC der Büchereiarbeit
Kleines ABC der Büchereiarbeit im Bistum Mainz
Stand: April 2012

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Aus- und Fortbildung.
- Wird von der Fachstelle für Katholische Büchereiarbeit angeboten. Grundlage für alle BüchereimitarbeiterInnen sind die Programme Basis 12 und BASIS Lesen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur Ausbildung zur Kirchlichen Büchereiassistentin/zum kirchlichen Büchereiassistenten, zur Multiplikatorin sowie weitere Fortbildungsangebote zu unterschiedlichen Themen, u.a. zu EDV oder die Regionaltage. proliko® Fortbildungsangebote richten sich – bis auf wenige Ausnahmen – an alle BüchereimitarbeiterInnen und werden auf Antrag von der Fachstelle bezuschusst. Die Angebote werden im Lesezeichen_Newsletter und auf der Homepage veröffentlicht.
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Aussondern.
- Regelmäßiges Aussondern veralteter oder unansehnlicher Bücher und Medien ist notwendig um den Bestand attraktiv zu erhalten. Das gilt besonders, wenn der Umsatz unter 1 gesunken ist. Erfahrungsgemäß führt ein kleiner und aktueller Bestand zu höheren Ausleihzahlen als ein größerer mit zum Teil überalterten Titeln. Als Faustregel gilt: Der Büchereibestand sollte höchstens zehnmal so groß sein wie die Zahl der jährlichen Neuanschaffungen.
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Basis 12 / BASIS Lesen
- Einführungskurse in organisatorische und literarische Grundlagen der ehrenamtlichen Büchereiarbeit in zwölf bzw. in fünf Kurseinheiten, durchgeführt entweder als Abend-, Tages- oder Wochenendveranstaltungen. Termine auf der Homepage der Fachstelle und im Lesezeichen_Newsletter.
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Bestand.
- Das sind Bücher, Zeitschriften, DVDs, CDs und andere Medien. Attraktivität und Aktualität des Bestandes sind wichtige Voraussetzungen einer erfolgreichen Bücherei. Dazu verhelfen ausreichende Finanzen und die von der Bücherei am Dom bereitgestellten Ergänzungsbestände. Beim Bestandsaufbau sollten unterschiedliche Leseinteressen und unterschiedliche Anspruchsniveaus berücksichtigt werden. Das Büchereiteam muss bei der Auswahl von den eigenen Vorlieben abstrahieren können. Ein zu uniformer Bestand schließt potentielle Benutzergruppen aus. Ergänzungsbestände erlauben ohne Einsatz eigener Finanzmittel bisher nicht vorhandene Themen und Buchgruppen zu testen. Wichtige Informationsquelle für den systematischen Bestandsaufbau ist die Zeitschrift medienprofile, erhältlich beim Borromäusverein. Im Abstand von etwa acht bis zehn Jahren sollte der Bestand durch die Fachstelle gesichtet werden. Aussondern
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BiblioTheke.
- Die Zeitschrift BiblioTheke wird viermal jährlich durch den Borromäusverein herausgegeben und durch die Fachstelle allen Büchereien kostenlos zugestellt. Sie informiert über Literatur, bibliothekarische Fragen und Bibliothekspolitik und gibt Veranstaltungshinweise und praktische Tipps.
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Bilderbuchkino.
- Enthält 20 - 25 Farbdias eines Bilderbuchs, das Bilderbuch selbst sowie zahlreiche Tipps und Ratschläge für die Vorführung. Die Bücherei am Dom verfügt über mehr als 70 Bilderbuchkinos und bietet sie zur Ausleihe an. In einem ausführlichen Verzeichnis werden die Diareihen vorgestellt, jeweils mit kurzer Inhaltsbeschreibung und Angaben zum möglichen Alter der Zielgruppe. Einige Bilderbuchkinos gibt es mit den Bildern auf DVD oder als pdf-Datei.
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borro medien.
- Das Unternehmen "borro medien gmbh" mit Sitz in Bonn bietet Katholischen öffentlichen Büchereien und nichtkirchlichen Einrichtungen zahlreiche Leistungen für den Betrieb der Bücherei an und unterstützt die Büchereien bei der Medienvermittlung (Weihnachtsbuchausstellung, thematische Ausstellungen).
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Borromäusverein.
- Informationszentrale der Katholischen Büchereiarbeit in Bonn. Herausgeber des Rezensionsorgans medienprofile und der BiblioTheke. Vertritt die Katholische Büchereiarbeit in bibliothekarischen Gremien Deutschlands und koordiniert die Arbeit der diözesanen Fachstellen.
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Bücherei am Dom.
- Zentrale Ergänzungsbücherei des Bistums, angeschlossen an die Fachstelle. Sie verwaltet Ergänzungsbestände und berät bei deren Einsatz. Der Bestand der Bücherei am Dom ist auch in ihrem Online-Katalog tagesaktuell einsehbar.

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Büchereileiterin/Büchereileiter.
- Sie/Er ist die/der von der Pfarrei bestellte und ihr verantwortliche "Geschäftsführer" der Bücherei. Sie/Er vertritt die Bücherei und leitet das Team. Im Interesse einer effizienten Arbeit delegiert sie/er Verantwortung an einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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Buchspiegel.
- Viermal jährlich erscheinender Verkaufskatalog der borro medien gmbh, der an die Büchereien verschickt wird. Er dient zur Förderung der Medienvermittlung. Hieraus kann man direkt per Postkarte oder Fax Bücher, CD’s und anderes bestellen.
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BVS.
- BVS der Firma IBTC ist die im Bistum Mainz bevorzugt eingesetzte Bibliothekssoftware. Die Fachstelle berät bei der Einführung, z. B. hinsichtlich der Kosten und der Organisation, bietet jeweils einen Team-Workshop vor Ort an und organisiert Techniktage und Anwendertreffen. Im Vordergrund steht dabei der Erfahrungsaustausch der Anwender untereinander. Weitere Hilfen und Unterstützung bietet das Internetforum der Firma IBTC.
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Dekanatsarbeitsgemeinschaften.
- Sie bestehen in fast allen Dekanaten des Bistums und treffen sich in der Regel zweimal jährlich. Ziele sind Informationsaustausch und gegenseitige Hilfestellung. Die Fachstelle vermittelt auf Wunsch Referenten/innen zu gewünschten Themen. Die Arbeitsgemeinschaften wählen Sprecher/Sprecherinnen für die Dauer von jeweils zwei Jahren. Ihre Aufgaben sind die rechtzeitige Einladung, die Gesprächsleitung während der Treffen und der Kontakt mit der Fachstelle. Dekanatsarbeitsgemeinschaften
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Dekanatscoaching.
- Coaching ist eine Kombination aus individueller Beratung, persönlichem Feedback und praxisorientiertem Training. Diese Form der Prozessberatung ist ergebnisoffen, leistet Hilfe zur Selbsthilfe und kann je nach Büchereiteam und Situation vor Ort völlig unterschiedlich ablaufen. Das Dekanatscoaching wird bei Bedarf allen KÖBs in einem Dekanat als Maßnahme der Teambegleitung/Teamentwicklung angeboten.
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EDV.
- Für Bibliotheken gibt es spezielle Bibliotheksprogramme, über die Sie die Fachstelle informiert (BVS). Insbesondere bei Bestandsnachweis, Statistik sowie bei der Ausleihe unterstützt EDV bei der Alltagsarbeit. Auch im Bereich der Lese- und Literaturförderung, der Beratung und bei Veranstaltungen bietet EDV hilfreiche Unterstützung. Unter keinen Umständen dürfen selbst geschriebene Programme für die Medienverwaltung verwendet werden, da der Datenaustausch auf Dauer nicht gewährleistet ist. Die Fachstelle berät bei der Einführung, bietet Fortbildungen an und organisiert Anwendertreffen. EDV
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Ehrung.
- Im Rahmen von besonderen Anlässen (Büchereijubiläum, Verabschiedungen) verleiht die Fachstelle auf Antrag der Pfarrgemeinde an verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ehrennadeln mit Urkunden. Dabei wird auf die Dauer der Mitarbeit Rücksicht genommen. In der Regel gibt es für mindestens 10 Jahre die Bronzene, ab 20 Jahren die Silberne und ab 25 Jahren die Goldene Ehrennadel. Die Nadeln werden bei einer öffentlichen Veranstaltung der Pfarrgemeinde verliehen. Ehrungen
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Einrichtung.
- Bei geplantem Umbau, Umzug oder bei der Erweiterung der Büchereieinrichtung berät Sie die Fachstelle. Die Finanzierung gehört zum Aufgabengebiet des Trägers, also der Pfarrgemeinde. Wichtig ist, dass sich das Büchereiteam bereits bei den ersten Überlegungen in der Gemeinde zu Wort meldet. Beim ersten Spatenstich ist es manchmal bereits zu spät. Bau
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Ergänzungsbestände.
- Für drei bis sechs Monate kostenlos durch die Bücherei am Dom zur Verfügung gestellte Bücher. Helfen zur Aktualisierung des Buchbestandes, zur risikolosen Erprobung neuer Buchgruppen und zur Unterstützung von Aktionen der Bücherei. Der Bestand der Bücherei am Dom ist auch im Internet einzusehen.
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Fachkonferenz.
- Die Fachkonferenz des Borromäusvereins ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Büchereifachstellen der Diözesen im Rahmen des Borromäusvereins. Ihre Hauptaufgabe ist die Entwicklung und Förderung der bibliothekarischen, literarischen und spirituellen Dimension der katholischen Büchereiarbeit. Die Fachkonferenz tagt mindestens zweimal jährlich.
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Fachstelle für katholische Büchereiarbeit Mainz
- Betreut die Katholischen öffentlichen Büchereien des Bistums. Sie ist zuständig für die Verteilung der für den Bestandsaufbau zur Verfügung gestellten Kirchensteuermittel und berät in allen die Buch- und Büchereiarbeit betreffenden Fragen. Weitere Aufgabengebiete sind die Vertretung der Büchereiarbeit in der Öffentlichkeit, die Aus- und Fortbildung sowie die Lese- und Literaturförderung. AnsprechpartnerInnen
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Feste.
- Sind eine wichtige Form der Öffentlichkeitsarbeit. Machen Sie Ihr Team und Ihre Bücherei in der Gemeinde bekannt, indem Sie zum Beispiel Jubiläen mit einer öffentlichen Veranstaltung feiern. Eingeladen werden sollten alle, die in Kirche, Politik und Wirtschaft an einer öffentlichen Bücherei interessiert sind. Neben der öffentlichen Bedeutung sind Feste für das „Betriebsklima“ wichtig. Ausbrechen aus dem Alltag und gemeinsame neue Erlebnisse verändern und verbessern den Zusammenhalt des Teams. Die Fachstelle gibt Tipps und Hinweise.
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Finanzbedarf.
- Er errechnet sich aus der notwendigen jährlichen Erneuerung des Bestands. 10 % des Bestands müssen jährlich im Durchschnitt neu erworben werden, damit auf die Dauer die Attraktivität des Bestands erhalten bleibt. Finanzmittel müssen also in dieser Höhe zur Verfügung stehen. In die notwendige Erneuerung können allerdings auch Ergänzungsbestände der Bücherei am Dom eingerechnet werden.
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Finanzierung.
- Sie ist Aufgabe der Pfarrei als Trägerin der Bücherei. Für die Beschaffung neuer Bücher und Medien erhält die Bücherei jährlich den Grundbetragsschein durch die Fachstelle. Weitere Geldquellen sind Vermittlungsprovision, die Kollekte am Buchsonntag, Spenden und Zuschüsse von Kommunen und Bundesländern. Zunehmende Bedeutung gewinnt auch Sponsoring. Finanzen
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Grundbetragsschein.
- Gutschein zum Ankauf neuer Bücher, Medien und des Verbrauchsmaterials der Bücherei bei borro medien. Er wird jährlich nach Rücksendung der Jahresstatistik durch die Fachstelle zugeschickt. Für die Berechnung des Grundbetrags wird seit 2011 die Statistik des vergangenen Jahres herangezogen. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Fachstelle. Siehe auch Finanzierung
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Homepage
- Alle wichtigen Infos finden Sie auf folgenden Homepages:Bücherei am Dom
Fachstelle Mainz
Borromäusverein
borro medien gmbh
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Internet.
- Aktuelle Informationen, Hinweise auf Materialien, Angebote und Veranstaltungen sind auf der Homepage der Fachstelle zu finden. Auch die Bücherei am Dom, der Borromäusverein und viele Büchereien haben eigene Internetauftritte. Das Bistum Mainz bietet mit seiner Internetplattform allen Büchereien die Möglichkeit, ihren Internetauftritt kostenlos zu gestalten. Die Bibliothekssoftware ermöglicht die Präsentation des Büchereikatalogs im Internet.
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Jahresbericht.
- Umfasst vor allem die Jahresstatistik der Bücherei. Die Fragebögen werden von der Fachstelle zu Jahresbeginn versandt. Die Jahresstatistik wird zusammen mit einem Kassenbericht und einem Zusatzfragebogen nach der Unterschrift durch den Pfarrer an die Fachstelle weitergeleitet.
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KÖB.
- Abkürzung für den Namen „Katholische öffentliche Bücherei“. Gemeint ist damit eine öffentliche Bücherei in Trägerschaft der katholischen Pfarrgemeinde. Der frühere Begriff „Pfarrbücherei“ sollte nicht mehr verwendet werden, da mit ihm ein Image der Abgeschlossenheit verbunden ist. Wenige wissen auch noch, dass der Begriff „Pfarrbücherei“ im Nationalsozialismus den damaligen Katholischen Volksbüchereien staatlich verordnet worden ist. Möglich ist es aber, einen eigenen Namen für die Bücherei zu wählen. Aber auch in diesem Fall sollte „Katholische öffentliche Bücherei“ als zusätzliche Bezeichnung beibehalten werden. Setzen Sie sich gegebenenfalls mit der Fachstelle in Verbindung.
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Konten.
- Für den bargeldlosen Zahlungsverkehr benötigt die Bücherei ein Girokonto. Dieses muss auf den Namen der Pfarrgemeinde eingerichtet werden und sollte den Zusatz „Bücherei ...“ tragen. Unterschriftberechtigt ist der Büchereileiter/die Büchereileiterin, sowie der Vorsitzende oder der Stellvertreter des Verwaltungsrats. Privatkonten dürfen nicht für den Zahlungsverkehr der Bücherei verwendet werden.
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Landesarbeitsgemeinschaften (LAGs).
- Die LAGs sind Beratungsgremien der evangelischen und katholischen Fachstellen auf der Ebene eines Bundeslands. Sie dienen der Koordination und der politischen Vertretung der evangelischen und katholischen Büchereiarbeit. In der LAG Rheinland Pfalz arbeiten die Fachstellen der Diözesen Köln, Limburg, Mainz, Speyer und Trier, sowie die Fachstellen der evangelischen Landeskirchen Düsseldorf und Darmstadt zusammen. In der LAG Hessen sind dies die Fachstellen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz und der evangelischen Landeskirchen Darmstadt, Düsseldorf und Kassel. zu den Adressen
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Lesezeichen.
- Bis 2008 die gedruckte Publikation der Fachstelle, die viermal pro Jahr versandt wurde. Seit Sommer 2009 ersetzt durch den Lesezeichen_Newsletter.
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Lesezeichen_Newsletter.
- Etwa sechs Mal pro Jahr informiert die Fachstelle Mainz mit ihrem "Lesezeichen_Newsletter" über Veranstaltungen, Fortbildungsangebote, EDV in Büchereien, Leseförderung und Literatur - für alle Bücherei- und Literatur-Interessierten. Jeder an der Büchereiarbeit Interessierte kann so Neuigkeiten aus der Fachstelle und zu wichtigen Themen der Büchereiarbeit und der Literatur erhalten (BüchereimitarbeiterInnen, Pfarrer, Pfarrbüro, Mitglieder des Pfarrgemeinderates, Leser und Leserinnen der Bücherei, Freunde und Förderer ....). Der gesamte Inhalt ist außerdem auf der Homepage der Fachstelle zu finden.
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Logo.
- Damit Büchereien, Borromäusverein und Fachstelle von der jeweiligen Öffentlichkeitsarbeit insgesamt profitieren können, gibt es seit 2004 ein neues verpflichtendes Logo. Alle Veröffentlichungen sollten damit ausgestattet sein. Das Logo steht für Büchereien kostenlos im Internet zur Verfügung: Borromäusverein.

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medienprofile.
- Viermal jährlich erscheinende Zeitschrift von Borromäusverein und St. Michaelsbund, die allen Büchereien im Bistum Mainz von der Fachstelle kostenlos zugeschickt wird. In ihr werden jährlich ca. 3.000 Sachbücher, Kinderbücher, Romane und Medien bibliothekarisch beurteilt. medienprofile
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Medienvermittlung.
- (früher: Vereinsgaben). Vermittlung von Büchern und Medien zum Eigenbesitz, in der Regel geliefert durch die borro medien gmbh. Diese gibt für Bestellungen aus ihrem Angebot der vermittelnden Bücherei eine Gutschrift (Vermittlungsprovision) zum Erwerb neuer Bücher und Medien. Weihnachtsbuchausstellung.
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Nachfolge.
- Die Suche und Bestellung einer neuen Büchereileiterin/ eines Büchereileiters ist Aufgabe des Trägers. Doch erfahrungsgemäß wird die Nachfolge sehr erleichtert, wenn die Büchereileiterin/der Büchereileiter ihren/seinen Teammitgliedern die Übernahme von Verantwortung ermöglicht. Wenn Sie die Leitung abgeben möchten, sprechen Sie möglichst rechtzeitig mit Pfarrer und Pfarrgemeinderat und informieren Sie die Fachstelle.
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Öffentlichkeitsarbeit.
- Regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit ist neben einem guten Bestandsaufbau Voraussetzung für den Erfolg der Bücherei. Bei Teamsitzungen sollten regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen geplant werden. Anregungen geben die Fachstelle und der Erfahrungsaustausch bei den Treffen der Dekanatsarbeitsgemeinschaften. Feste
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Pfarrei.
- Träger der KÖB ist die jeweilige Pfarrgemeinde, die damit zuständig ist für die Bereitstellung des Raumes, die Möblierung usw. Die Büchereileitung wird formal vom Pfarrer eingesetzt und ist ihm gegenüber verantwortlich, ist aber im Rahmen der Büchereiführung unabhängig. Das Büchereiteam ist Teil der Pfarrgemeinde und sollte sich um eine intensive Lobbyarbeit in den Gremien der Gemeinde, vor allem im Pfarrgemeinderat bemühen.
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proliko®
- Projekt Literarische Kompetenz. Literarisches Weiterbildungsprojekt des Borromäusvereins und der diözesanen Fachstellen. Unterschiedliche Veranstaltungsangebote vermitteln einen jeweils anderen Zugang zur Literatur und zum Literarischen Gespräch. Die Veranstaltungen sind offen für alle literarisch Interessierten. Nähere Informationen über aktuelle Angebote und Zuschussmöglichkeiten sind bei der Fachstelle erhältlich: proliko® und im Lesezeichen_Newsletter.

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Rechtsfragen.
- Auch für KÖBs gibt es Rechtsvorschriften, die zu beachten sind. Beispiele sind: Urheberrecht, GEMA, Datenschutz, Büchereibenutzungsordnung. Beachten Sie entsprechende Hinweise in der "Anleitung zur Büchereiverwaltung", in der BiblioTheke und im Lesezeichen_Newsletter. Infos erhalten Sie auch bei der Fachstelle: Recht
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Regionaltag.
- Mit den Regionaltagen bietet die Fachstelle jährlich Einzelveranstaltungen zu büchereirelevanten Themen an unterschiedlichen Orten unseres Bistums.
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Spenden.
- Freiwillige Geldzuwendungen von Privatpersonen oder Firmen an die Bücherei. Spendenquittungen kann der Träger der Bücherei (die Pfarrgemeinde) ausstellen, insofern tatsächlich Gelder geflossen sind, also nicht für Sachleistungen. Sie können vom Spender steuerlich abgesetzt werden. Vgl. Sponsoring
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Sponsoring.
- Ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Die Bücherei gibt Firmen Gelegenheit, an ihrem positiven Image der Leseförderung, der Kinder- und Jugendarbeit teilzuhaben. In der Regel wird die Firma als Gegenleistung für ihre finanzielle Zuwendung eine Nennung in der Öffentlichkeit, einen Eindruck des Firmenlogos auf Büchereiveröffentlichungen oder ähnliches erwarten. Für einen Sponsoringbetrag darf der Geldempfänger keine Spendenquittung ausstellen. Vgl. Spenden.
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Statistik.
- Viele Leistungen einer Bücherei lassen sich nicht in Zahlen messen. Gespräche, Leseförderung, Literaturkreise und vieles andere machen die Bücherei zu einem Ort literarischer Kultur in der Gemeinde. Trotzdem werden Zahlen benötigt, damit Büchereiarbeit ihre Leistung nach außen objektiv und vergleichbar nachweisen kann. Sorgfältiges Zählen der Ausleihen, Leser, Besucher usw. gehört deshalb zur notwendigen Alltagsarbeit. Der Jahresbericht ist in der Diözese Mainz zudem die Grundlage für den diözesanen Zuschuss (Grundbetragsschein). Statistik
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Stiftung Lesen.
- Wichtige Einrichtung der Leseförderung mit Sitz in Mainz. Stiftung Lesen.
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Team.
- Büchereiarbeit erfordert unterschiedliche Talente. Ausleihdienst, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung, Buchauswahl usw. sollten auf ein Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verteilt sein. Bei der Organisation der Teamarbeit und der Ausbildung hilft die Fachstelle.
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Teambegleitung/Teamentwicklung.
- Betrifft ein Büchereiteam mit seiner Leitung. In regelmäßigen Abständen unterstützt ein externer Berater/eine externe Beraterin den laufenden Gruppenprozess. Die Teambegleitung reicht von ersten Teambildungsmaßnahmen, z. B. bei der Neugründung einer Bücherei oder eines Büchereiteams, über Prozessbegleitung im Arbeitsalltag, Interventionen bei Krisen in der Zusammenarbeit bis hin zu Maßnahmen der Umgestaltung von Teams und deren Aufgabenfeldern. Dekanatscoaching
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Träger.
- Träger der Katholischen öffentlichen Bücherei ist die jeweilige Pfarrei. Sie sorgt für ausreichende Finanzierung, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bestellt die Büchereileiterin/den Büchereileiter. Der Pfarrer unterschreibt den Jahresbericht der Bücherei. Wichtiger Ansprechpartner für die Bücherei ist der Pfarrgemeinderat.
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Umsatz.
- Das Verhältnis von Entleihungen zu Bestand nennt man Umsatz einer Bücherei. Ein Wert unter 1 bedeutet, dass Bücher und Medien im Schnitt weniger als einmal pro Jahr entliehen worden sind. Damit ist er ein Indiz für einen überalterten und zu großen Bestand. In diesem Fall ist eine Bestandsrevision (Aussondern) sinnvoll. Bitte setzen Sie sich mit der Fachstelle in Verbindung.
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Veranstaltungen
- Veranstaltungen und Aktionen nehmen einen wichtigen Platz im Angebot der Bücherei ein. Sie bringen die Bücherei ins Gespräch und helfen, die Bücherei zu einem festen Bestandteil im Kulturangebot der Gemeinde zu machen. Veranstaltungen fördern den Kontakt zu den Benutzern und Benutzerinnen und helfen, vom Träger und auch von möglichen Sponsoren anerkannt zu werden. Bei Teamsitzungen sollten regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen geplant werden. Anregungen geben die Fachstelle und der Erfahrungsaustausch bei den Treffen der Dekanatsarbeitsgemeinschaften. Feste
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Vermittlungsprovision.
- Früher: Quote. Siehe: Medienvermittlung
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Versicherung.
- Alle Mitglieder des Büchereiteams sind über den Träger unfallversichert. Zur Wahrung des Versicherungsschutzes muss eine ständig aktualisierte Namensliste geführt und bei der Pfarrgemeinde hinterlegt sein. Durch die Pfarrgemeinde bestehen weiterhin Haftpflicht- und Sachversicherungen. Beachten Sie bitte: Einfacher Diebstahl oder Verlust von Wertgegenständen ist nicht versicherbar, sondern persönliches Risiko.
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Weihnachtsbuchausstellung.
- Im November veranstalten die meisten Büchereien eine Weihnachtsbuchausstellung zur Vermittlung von Büchern und Medien zum Eigenbesitz: Medienvermittlung. Die dafür nötigen Bücher und Medien stellt die borro medien gmbh leihweise zur Verfügung. Viele Büchereien ergänzen dieses Angebot durch Zusammenarbeit mit einer örtlichen Buchhandlung. Die Ausstellung stärkt das Ansehen der Bücherei in der Öffentlichkeit und ist ein wichtiger Beitrag zum Gemeindeleben. Für die vermittelten Bücher und Medien stellt die borro medien gmbh eine Gutschrift (Vermittlungsprovision) aus.
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Werbung.
- Werbung ist ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Ziel ist es, zum Lesen zu motivieren, neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen und neue Finanzquellen zu erschließen. Ein einheitliches Logo, Plakate, Handzettel und Werbemittel sind wichtige Bestandteile der Werbung. Die borro medien gmbh bietet Werbemittel wie Lesezeichen und anderes mit dem einheitlichen Logo der Katholischen Büchereiarbeit an. Logo
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