Orgelmusik im Mainzer Dom

Die Geschichte der Mainzer Domorgeln reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück, aus dem das erste Zeugnis für die Existenz einer Orgel im Mainzer Dom erhalten ist.

Die heutige Orgelanlage geht im Wesentlichen auf eine Klais Orgel von 1928 zurück, die in den 60er Jahren durch Kemper umgestaltet und erweitert wurde. Mit 114 Registern, die sich auf sieben unterschiedliche Standorte im Westchor, an der Nordwand, auf der Südchorette, im Wächterhäuschen und in den Kaiserlogen des Ostchores aufteilen, gehört sie zu den kompliziertesten Orgelanlagen Europas. Die nahezu 8000 Pfeifen lassen sich allesamt vom sechsmanualigen Generalspieltisch auf der Südchorette anspielen.

Beim Zusammenspiel aller Orgeln vom zentralen Spieltisch auf der Südempore des West-Querhauses ergibt sich in den hohen, weiten Räumen des Doms ein faszinierender, majestätischer Klang.

 

Domorganist Daniel Beckmann

Seit seiner feierlichen Amtseinführung durch Seine Eminenz Karl Kardinal Lehmann am vergangenen Pfingstsonntag ist Daniel Beckmann neuer Domorganist am Hohen Dom zu Mainz. Damit tritt er die Nachfolge Albert Schönbergers an, der das Amt nahezu drei Jahrzehnte inne hatte.

Beckmann studierte Kirchenmusik und Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik Detmold und legte dort sowohl das kirchenmusikalische A-Examen, als auch die künstlerische Reifeprüfung und das Konzertexamen im Fach Orgel mit Auszeichnungen ab. Vor dem Wechsel nach Mainz wirkte er vier Jahre lang als Dekanatskirchenmusiker des Stadtdekanats Paderborn und als Lehrbeauftragter für künstlerisches Orgelspiel an der dortigen Universität.

Kontakt:

Bischöfliches Domkapitel Mainz

Domorganist Daniel Beckmann

Postfach 1560

55005 Mainz

Tel.: (06131) 253-474

Fax: (06131) 253-529

E-Mail: domorganist (at) bistum-mainz.de

 

"Einer, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat"

Portrait des neuen Domorganisten, Podcast von SWR4(Link)

 

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